Dortmund

Fridays For Future: Schule aus dem Ruhrgebiet geht als erste im Land nun drastischen Schritt

Fridays for Future: Jetzt zieht die erste Schule in NRW Konsequenzen. (Symbolbild)
Fridays for Future: Jetzt zieht die erste Schule in NRW Konsequenzen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Dortmund. Die erste Schule in NRW zieht eine Konsequenz aus den Demos für „Fridays for Future“.

In Dortmund an der Gesamtschule Gartenstadt ist es ab sofort kein Schulschwänzen mehr, wenn Schüler an den Demos zu „Fridays for Future“ teilnehmen. Damit ist es die erste Schule in NRW, die sich bewusst positiv für die Demonstrationen ausspricht und diese auch unterstützt.

„Fridays for Future“: Erste Schule in NRW zieht Konsequenzen aus den Demos

Eltern, Schüler und Lehrer haben sich zusammengetan und arbeiten nun offiziell zusammen für „Fridays for Future“, berichtet der WDR.

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Grund für den offiziellen Zusammenschluss sei vor allem die Aufforderung seitens der FDP gewesen, Schüler, die an den Demos teilnehmen, hart zu bestrafen und sie als Schulschwänzer zu werten.

Diese Aussagen hatten die Politiker zwar teilweise zurückgenommen, nachdem sie dafür scharf kritisiert worden waren.

Elternvertreter der Gesamtschule Gartenstadt hofft, dass Politiker den Ernst der Lage endlich verstehen

Doch gerade deswegen hat sich die Gesamtschule Gartenstadt für die Kooperation ausgesprochen. Man berufe sich dabei auf das NRW-Schulgesetz. Dieses besagt, dass Kooperationen mit externen Partnern vorgesehen sind, wenn sich die Schulkonferenz in der Mehrheit dafür ausspricht.

Gegenüber dem WDR sagte Harry Jääskeläinen, Elternvertreter der Gesamtschule Gartenstadt: „Das zeigt, dass praktisch alle Menschen außerhalb der Politik wissen, wie ernst die Lage ist. Das Wissen um die globalen Zusammenhänge ist wichtiger, als viele andere Themen, die aktuell im Unterricht viel Beachtung finden.“ (fb)

 
 

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