Frei.Wild-Sänger skandierte "Nazis raus"

Der Auftritt der Band Frei.Wild in der Westfalenhalle hatte im Vorfeld des Konzertes für Empörung gesorgt.
Der Auftritt der Band Frei.Wild in der Westfalenhalle hatte im Vorfeld des Konzertes für Empörung gesorgt.
Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool
Das umstrittene Konzert der südtiroler Band Frei.Wild in der Dortmunder Westfalenhalle verlief nach Angaben der Polizei ohne besondere Vorkommnisse. Es sei zu keinen rechtsradikalen Äußerungen gekommen, alles sei ruhig verlaufen.

Dortmund.. Aus Sicht der Polizei verlief das Konzert der Südtiroler Band Frei-Wild am Donnerstagabend in der Westfalenhalle ohne besondere Vorkommnisse. Die wegen ihrer völkisch-nationalen Texte umstrittene Band war vom Staatsschutz der Dortmunder Polizei beobachtet worden, der sich auch vor Ort ein Bild gemacht hat. Doch sei der Einsatz in der Westfalenhalle ruhig verlaufen, erklärte ein Polizeisprecher am Freitag.

Im Vorfeld des Konzertes hatte der Auftritt in einer städtischen Halle für Empörung gesorgt und viele Kritiker auf den Plan gerufen. Zwar hatte sich Sänger Philipp Burger von seiner seiner Neonazi-Vergangenheit mehrfach distanziert, doch für viele waren diese Aussagen nicht glaubhaft. Auch OB Ullrich Sierau hatte sich in die Diskussion eingeschaltet, die Band vor dem Verbreiten rechten Gedankenguts gewarnt.

Plakativ hatte die Band beim Konzert ein Banner „Gemeinsam gegen Rassismus“ in der Halle aufgehängt. Und gemeinsam skandierte Sänger Philipp Burger „Nazis raus“ mit den Fans. (awi)

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