Dortmund

Flughafen Dortmund: Frau fährt an Gelände vorbei – und macht eine gefährliche Entdeckung

Der Flughafen Dortmund aus der Luft: Hier will eine Anwohnerin eine bedrohliche Beobachtung gemacht haben.
Der Flughafen Dortmund aus der Luft: Hier will eine Anwohnerin eine bedrohliche Beobachtung gemacht haben.
Foto: www.blossey.eu

Dortmund. Drohnen werden immer mehr zum Ärgernis - besonders in der Nähe von Flughäfen.

Eine Anwohnerin berichtet davon, wie sie mehrfach Drohnen am Flughafen Dortmund beobachtet hat. „Ich fahre jeden Tag mehrmals am Flughafen Dortmund vorbei - von Holzwickede kommend Richtung Dortmund-Wickede, wo ich wohne“, schreibt sie bei Facebook. An einem Dienstag will sie gar drei Drohnen an einem Tag gesehen haben.

Sie zeigt sich besorgt: „Eine davon flog sogar über unser Wohngebiet (Meylandviertel) und steuerte anschließend wieder Richtung Flughafen.“ Generell seien ihr die „Hobbyflieger“ egal, doch sind Drohnen in Flughafennähe nicht verboten?

Flughafen Dortmund: Vermehrte Drohnenflüge?

Zuletzt hatten Drohnenflüge am Flughafen London-Gatwick für massive Störungen gesorgt. Sie stellen eine extreme Gefahr für Flugzeuge dar. In London musste der Flughafen für mehrere Stunden gesperrt werden, Zehntausende Passagiere saßen in ihren startklaren Flugzeugen fest.

Einen ähnlich großen Ausfall gab es in Deutschland bisher nicht, aber die Deutsche Flugsicherung (DFS) ist alarmiert. 2018 registrierte sie 158 Behinderungen durch Drohnen - das sind 80 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Flughafen Dortmund antwortet der besorgten Anwohnerin und gibt Entwarnung: „Aktuelle Zwischenfälle sind uns nicht bekannt.“

Doch, so betont der Flughafen, seien Drohnenflüge in der Nähe von Flughäfen verboten. Der Abstand zur Flugplatzbegrenzung muss mindestens 1,5 Kilometer betragen. Verstößt ein Drohnen-Pilot gegen diese Regel, droht ihm eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren!

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Drohnen und ihre Piloten sind schwer zu schnappen

Zumeist melden Flugzeugpiloten die unerwünschten Objekte in der Luft. Für die Flugsicherung selbst sind die Drohnen nicht sichtbar, da sie nicht von einem Radar erfasst werden können. Ein Projekt von DFS und Deutscher Telekom möchte das ändern: Das vorhandene Mobilfunknetz soll die Drohnen sichtbar und somit auffindbar machen.

Auch den Piloten der Drohne ausfindig zumachen, gestaltet sich schwierig. Obwohl seit Oktober 2017 Drohnen, die mehr als 250 Gramm wiegen, eine Plakette mit Namen und Anschrift haben müssen. Ab zwei Kilo benötigen Piloten einen „Drohnenführerschein“. Dennoch sind die kleinen Drohnen meistens recht flink und nur kurz in der Luft. Der Pilot steht meist in weiter Entfernung. Das macht es für Polizei und Flugsicherung schwer, die Flugobjekte einzufangen.

Zurück nach Dortmund: Dort verspricht der Flughafen, auch zukünftig ein Auge darauf zu haben, ob Drohnen in der Luft sind. (mb)

 
 

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