Feuer zerstört Scheune in Kirchderne

In einer Scheune an der Straße "Baukamp" in Kirchderne brannten in der Halloween-Nacht 600 Strohballen. Das Feuer hatte weitreichende Folgen. Die Halloween-Nacht war auch in der gesamten Stadt für die Polizei unruhig.

DORTMUND. Die Flammen vernichteten Landmaschinen, eine teure Solaranlage und die große Scheune selbst, in der 600 Quaderballen aus Stroh brannten. Mit großem Aufwand konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude überschlugen. Schützen konnten Einsatzkräfte auch das Wohnhaus des Landwirts. Viereinhalb Stunden lang waren aus Sicherheitsgründen zwei benachbarte Bahnstrecken gesperrt.

Glutnester unter Schutt und Asche

Den Schaden schätzt die Feuerwehr vorläufig auf 250 000 Euro. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Montag (3.11.). Die Feuerwehr muss unter Schutt und Asche verborgene Glutnester erkennen und ersticken, um ein neues Auflodern der Flammen zu verhindern - eine sehr langwierige Aufgabe. Zur Ursache des Feuers gibt es aktuell keine Aussagen - die Kriminalpolizei ermittelt.

Schabernack und Eierwürfe

Neben diesem Großeinsatz für die Feuerwehr war auch die Polizei in der Halloween-Nacht unentwegt unterwegs. "Wir haben eine lebhafte Nacht hinter uns", berichtete ein Sprecher der Polizei-Leitstelle, "Ruhestörungen, Schabernack und Eierwürfe" hatten ab Freitagabend immer wieder für Ärger gesorgt. Meist waren es Kinder und Jugendliche, die bis spät in die Nacht anderen auf die Nerven gingen. Bei Jugendlichen verstärkten die Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum den Tatendrang.

Alkohol und Aggressionen

Zerschlagene Flaschen, Aggressionen und Lärm lösten immer wieder Einsätze aus. "Gefühlt wird das von Jahr zu Jahr immer mehr", lautete das Fazit der Polizei am Vormittag nach der Halloween-Nacht.

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