Fast 1000 junge Leute demonstrieren alternativ

Arbeits-Erlaubnis für alle, forderten die Demonstranten. WR-Foto: Ralf Rottmann
Arbeits-Erlaubnis für alle, forderten die Demonstranten. WR-Foto: Ralf Rottmann
Foto: WR-Ralf Rottmann

Dortmund.. „Her mit dem ganzen Leben“ steht auf dem Schild, das „Foxi“ vor sich herträgt. Seinen wirklichen Namen will der junge Mann im Tigerkostüm nicht nennen. Den zweiten Euromayday Ruhr am Sonntag hatte das Soziale Zentrum Bochum organisiert. Beteiligt sind über 40 Initiativen und Einrichtungen.

„Es muss einfach eine Gesellschaft geben, in der alle Menschen annähernd gleich viel haben“, sagt „Foxis“ Freund „Wolfi“. Unter den knapp 1000 jungen Leuten im Punk- und Indie-Chic, die mit der alternativen Mai-Demo vom Nordmarkt über U-Turm und Schauspiel zum Westpark wandern, sind einige, die es sich einfach machen: „Alles für alle und zwar umsonst“ oder „Schlaraffenland jetzt“ steht auf den Pappen.

Zehn Redebeiträge

Während die DJs von Beatplantation und FeelVergnügen die Bässe aufdrehen, basteln Aline Prigge und Rike Müller an einem realistischen Appell: „Go Vegan – gegen Welthunger und Massentierhaltung.“

Den Auftakt der zehn Redebeiträge macht Bastian Pütter, Redaktionsleiter von Bodo. Er verurteilt die „fast schon rassistische Kampagne“ von Politikern und Medien gegen den Straßenstrich. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der ganzheitliche Protest gegen Rechts und Interviews zu nachhaltiger Kulturförderung und zur Energiewende im Ruhrgebiet. Die meisten genießen ihn aber einfach – den „politischen Karneval“ bei bestem Sommerwetter.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Beschreibung anzeigen