Familiäres Afro-Ruhr-Festival

Eine große Familie aus Deutschen und Afrikanern hat im Dietrich-Keuning-Haus drei Tage lang das Afro-Ruhr-Festival gefeiert. Am Samstagabend ging es musikalisch-familiär zu.

Dortmund. Debademba heißt auf Bambara, der Sprache in Mali, große Familie. Die Devise der gleichnamigen Band: Wir sind zusammen. Am Samstagabend sind Deutsche und Afrikaner als große Familien zusammengekommen, um in eine Vielfalt der Kultur einzutauchen und Debademba zu erleben.
Mit dabei waren außerdem die kapverdische Sängerin Neuza und Reggae-Sänger Black Prophet. Debademba-Sänger Mohamed Diaby aus Mali und der Gitarrist Abdoulaye Traor aus Burkina Faso brachte moderne und explosive Musik auf die Bühne, die Afro-Beat, Jazz, Blues, Funk, Salsa und Rock mit Klängen der afrikanischen Heimat verbindet - und das Publikum schnell zum Mittanzen animiert.


Nach dem anderthalbstündigen Konzert übernahm das Global Sound System von Funkhaus Europa mit dem südafrikanischen DJ Laudi Mo und rundete den Festivaltag ab.

Annabell Brockhues