Dortmund

extra3 macht sich über Dortmunder Bahnübergang für Pferde lustig: „Die sind panne einfach und bescheuert!“

Der Irrsinn der Woche spielt dieses Mal in Lünen.
Der Irrsinn der Woche spielt dieses Mal in Lünen.
Foto: Georg Wendt / dpa

Dortmund. Das Satiremagazin extra3 hat einen neuen „Irrsinn der Woche“ vorgestellt. Und der liegt dieses Mal mitten im Revier. Genauer gesagt in Lünen bei Dortmund.

Bahnübergang macht wenig Sinn

Denn dort gibt es einen Bahnübergang, der auf den ersten Blick wenig Sinn macht. Und auch auf den Zweiten, Dritten und Vierten nicht.

Es ist ein Bahnübergang der Bahn-Linie U41. In der Sendung heißt es dazu: „Die Linie 41 der Dortmunder Stadtbahn fährt weit raus aufs Land. Hier in Lünen passiert sie hintereinander vier Bahnüberwege.“

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Den zu einer Straße, den links und rechts von einem alten, weiß getünchten Bauernhäuschen und den zu einer Pferdekoppel.

Moment! Pferdekoppel?

Ampel regelt Verkehr für ein Pferd

Ja, eine Ampel regelt den Weg ins „Nichts, ins Nirwana“, wie Anwohner in der Sendung schildern. Sie schaltet bei jedem Zug zuerst auf gelb, dann auf rot. Einzig und allein beobachtet von den Pferden, die auf der Koppel stehen.

„Das war mit Sicherheit eine Fehlplanung“, sagt eine Frau ins Mikro der NDR-Reporter, doch weit gefehlt. Der Bahnübergang sei gewollt, sagt das Magazin und verweist auf eine Anfrage beim städtischen Bahnbetreiber DSW21 (Dortmunder Stadtwerke 21).

Ampel wurde erst 2001 aufgebaut

„Die besagte Ampelanlage wurde im Zuge des kompletten Neubaus der Stadtbahnstrecke ... in den Jahren 2001/2002 errichtet.“

Unnötig finden die Anwohner. Eine Frau habe den Übergang noch nie genutzt, und ein Mann geht sogar so weit zu sagen: „Manche Sachen, die die Leutchen herstellen, die sind panne einfach, und bescheuert.“

Ampel regelt Verkehr zu beiden Seiten

Doch der größte Hammer kommt erst am Ende, des etwa zweieinhalbminütigen Clips. Die Ampel regelt zu beiden Seiten. Sprich: Auch das Pferd auf der Weide hat bei Bahndurchfahrt Rot. Wie oft es die Signalanlage bislang genutzt hat, ist unklar.

 
 

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