Europas größtes Ramadan-Fest in Dortmund gestartet

Der Remydamm ist bis Anfang August das Zentrum der muslimischen Fastenzeit in Deutschland. Das Festi Ramazan versammelt türkische Spezialitäten und Kultur und wird so jeden Tag tausende Besucher anlocken. Das Premieren-Wochenende war eine einzige Feier. Das ändert sich am Dienstag - aus gutem Grund.

Dortmund. Zur Eröffnung des Fests am vergangen Wochenende waren zwei türkische Stars eingeladen: Der Rock-Sänger "Kirac" wurde am Samstag frenetisch gefeiert. Er ist in der Türkei extrem beliebt. Am Sonntag spielte der Folklorepopper "Kubat".

Am Dienstag beginnt die eigentliche Fastenzeit, ab da findet auf der Bühne ein Kulturprogramm statt, denn körperliches Feiern ist während des Ramadan verboten.

Bis zu einer Million Besucher

Wenn ab Dienstag die Sonne über dem Festgelände untergeht, werden die Köche ihre Öfen anwerfen. Dann kann man sich in den Düften verlieren.Dutzende Köche und Händler sind extra aus der Türkei angereist. Viele haben spezielle Öfen mitgebracht, auf denen sie das Fleisch über salzhaltigen Kohlen vom Mittelmeer garen können.Bis Anfang August rechnen die Veranstalter des "Festi Ramazan" mit einer halben bis einer Million Besucher an den Westfalenhallen. Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa drei Millionen türkischstämmige Menschen."Wir heißen hier jeden willkommen: Deutsch oder Türkisch, gläubig oder nicht", sagt Fest-ModeratorRemzi Meziroglu

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