Essener (31) will in Dortmund Handy aus Auto stehlen, doch der Besitzer kommt zurück - plötzlich muss die Polizei Dienstwaffen ziehen

Die Polizei wurde zu einem Einsatz in Dortmund gerufen, der mehrere schwierige Situationen bereithielt. (Symbolbild)
Die Polizei wurde zu einem Einsatz in Dortmund gerufen, der mehrere schwierige Situationen bereithielt. (Symbolbild)
Foto: Tom Thöne
  • Mann versucht Handy aus Auto zu stehlen
  • Dann kommt der Besitzer zurück und stellt ihn zur Rede, woraufhin der Mann flüchtet
  • Eine Gruppe junger Männer stellt den Mann dann zur Rede
  • Die Polizei löst die Situation auf
  • Dann geht der Mann mit einem Messer auf die Polizisten los
  • Als die Polizei ihn mit der Dienstwaffe bedroht, lässt er das Messer fallen
  • Und dann nähern sich noch mehr Männer

Eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am Samstagabend Anlass eines größeren Polizeieinsatzes gewesen.

Ersten Ermittlungen zufolge kam es gegen 19.20 Uhr im Bereich Münsterstraße/Heckenstraße erst zu einem Diebstahl. Ein Mann hatte versucht, ein Handy aus einem geparkten Auto zu stehlen. Als der Besitzer zum Auto zurückkehrte, stellte er den Mann zur Rede. Der zog daraufhin eine Machete und sprühte dem 34-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend flüchtete er.

Männer wollten den Täter offenbar zur Rede stellen

Kurz darauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Höhe der Münsterstraße 66. Dabei wollten junge Männer den mutmaßlichen Täter - einen 31-jährigen Essener - offenbar „zur Rede stellen“. Mit Hilfe von Schlagstock und Pfefferspray konnten die Beamten eine weitere Auseinandersetzung verhindern.

Plötzlich ging der 31-jährige Essener mit einem Messer in der Hand auf die Polizisten zu. Erst als die Dienstwaffe gezogen wurde und nach mehrfacher Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, folgte er dieser Anweisung. Bei seiner Festnahme näherten sich dann plötzlich wieder mehrere Personen. Die Polizisten konnten die Situation aber ebenfalls schnell auflösen.

Der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ebenso wurde ein 21-Jähriger aus Gelsenkirchen zwecks Identitätsfeststellung zur Polizeiwache gebracht. Beide mussten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. (jp)

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