Dortmund

Komplizierter Einsatz in Dortmund: Mann (49) muss dringend ins Krankenhaus – doch das Treppenhaus ist zu eng

Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund. In Dortmund ist der Rettungsdienst am Mittwoch zu einem komplizierten Einsatz an der Uranusstraße gerufen worden. Nach der medizinischen Erstversorgung eines Bewohners (49) war klar, dass er von seiner Dachgeschosswohnung ins Krankenhaus transportiert werden muss.

Wegen der Enge des Treppenhauses kam ein Transport auf diesem Weg nicht in Frage. Der zuständige Notarzt forderte deshalb Unterstützung durch die Feuerwehr an.

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Der eintreffende Einsatzleiter der Feuerwehr stellte fest, dass eine Rettung durch das Dachfenster mittels Drehleiter nicht sicher genug wäre, weil das Fenster zu weit von der Straße entfernt liegt.

Die Lösung des Problems lag in dem kombinierten Einsatz eines Feuerwehrkranes durch die Spezialeinheit Höhenrettung. Die Höhenretter der Feuerwache 4 (Hörde) legten den Patienten dabei in eine sogenannte Schleifkorbtrage.

Hilfe per Feuerwehrkran

Die Spezialeinheit Bergung der Feuerwache 1 (Mitte) brachte den Feuerwehrkran dann auf der Straße vor dem Haus in Stellung und beförderte einen Personentransportkorb vor das Dachfenster.

Nachdem der Patient den Boden erreichte, übernahmen ihn die Rettungsdienstkräfte. Nach einer weiteren Versorgung im Rettungswagen wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. (jp)

 
 

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