Einbrecher scheiterten an 17 Tatorten in Dortmund

Seit Anfang April 2016 veröffentlicht die Polizei immer montags einen Wochenrückblick auf die Einbruchs-Tatorte in Dortmund. Auf der aktuellen Grafik der vergangenen Woche fallen einige Tatorte besonders auf.

Dortmund. Denn an 17 Tatorten scheiterten Einbrecher in Dortmund während der Tat - sie mussten den Versuch abbrechen. Offenbar war der Widerstand an gut gesicherten Türen und Fenstern zu groß oder Zeugen störten sie. Damit ist die Zahl der Tatorte mit abgebrochenen Versuchen höher als die Zahl der vollendeten Einbrüche (13). Die Zahlen beziehen sich auf die 18. Kalenderwoche (2. bis 8. Mai 2016).

Eine Information zieht sich wie ein roter Faden durch die immer montags veröffentlichten Stadtpläne: In den Innenstadtbezirken (einschließlich Nordstadt) "drubbelt" es sich. Einbrecher gelangen in Mehrfamilienhäuser und arbeiten sich von Etage zu Etage durch. Südlich der Bundesstraße gab es nur einen Tatort mit vollendetem Einbruch - alle anderen Einbrüche ereigneten sich nördlich der B1.

Einbrecher suchen günstige Gelegenheiten

Die Tatorte mit gescheiterten Einbruchsversuchen verteilen sich aufs Stadtgebiet. Die Grafik für die 18. Kalenderwoche ist nicht repräsentativ für das gesamte Jahr. Die Einbrecher ziehen durch die Stadt und suchen nach günstigen Tatgelegenheiten. Laut Statistik der Polizei steigt die Zahl der abgebrochenen Einbrüche. In 45 von 100 Fällen brachen die Einbrecher die Tat ab (gilt für 2015).

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