Dortmund

Traurige Unfall-Bilanz! Dritter Lkw-Crash innerhalb von zwei Tagen auf der A1 – Fahrer in Lebensgefahr

Drei Lkw-Unfälle innerhalb von zwei Tagen ereigneten sich auf der A1.
Drei Lkw-Unfälle innerhalb von zwei Tagen ereigneten sich auf der A1.
Foto: Markus Wüllner / Fotomontage: DER WESTEN
  • Lkw-Unfall am Kreuz Dortmund/Unna
  • Fahrer in Lebensgefahr
  • „Ähnlicher Unfallhergang wie bei den beiden tödlichen Unfällen!“

Dortmund. Zwei Tote Lkw-Fahrer an zwei Tagen - und ein dritter Lkw-Fahrer schwebt noch in Lebensgefahr.

Am Kreuz Dortmund/Unna hatte sich am Mittwoch um kurz vor 13 Uhr ein weiterer Auffahrunfall mit zwei Lkw ereignet. Ein Brummi ist auf einen anderen aufgefahren, so die Polizei. Der Fahrer des einen Lasters sei schwer- bis lebensgefährlich verletzt.

„Der Unfallhergang ist ähnlich den beiden tödlichen Unfällen gestern und heute früh“, so eine Polizeisprecherin.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge staute sich kurz hinter dem Kreuz Dortmund/Unna der Verkehr.

Ein Brummi-Fahrer (59) aus Polen war mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln unterwegs und bremste sein Fahrzeug daraufhin ab.

Ein dahinter fahrender 63-Jähriger aus Drolshagen erkannte das offenbar zu spät. Nahezu ungebremst prallte er mit seinem Lkw auf den Sattelzug des vor ihm Fahrenden. Durch den Zusammenstoß wurde der 63-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Ein Rettungshubschrauber brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige aus Polen wurde leicht verletzt.

Die A1 war wegen der Bergungsarbeiten in Höhe der Unfallstelle in Richtung Köln bis 16.30 Uhr teilweise komplett gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 58.000 Euro.

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Dienstag: Lkw-Fahrer erliegt seinen Verletzungen

Nach einem schweren Verkehrsunfall am Dienstagmittag war ein LKW-Fahrer gestorben. Die Autobahn war zwischen dem Kreuz Dortmund und der Anschlussstelle Kamen bis in den frühen Dienstagabend hinein voll gesperrt.

Dort waren zwei LKW aufeinandergeprallt, ein Rettungshubschrauber war auf der Autobahn gelandet. Rettungskräfte versorgten den zunächst schwer verletzten Fahrer des hinteren LKW.

Die Feuerwehr versuchte, den Mann aufwendig aus dem Lastwagen zu bergen. Seine Fahrerkabine war durch die Wucht des Aufpralls auf den vorausfahrenden LKW komplett zerdrückt. Später starb der Mann an der Unfallstelle.

Mittwoch: Lkw-Fahrer stirbt noch an Unfallstelle

Ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Lkw-Fahrer (45) aus Sachsen-Anhalt mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. In Höhe des Westhofener Kreuzes staute sich der Verkehr, so dass er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste.

Ein dahinter fahrender Brummi-Fahrer (68) aus Rheinland-Pfalz erkannte das offenbar zu spät. Nahezu ungebremst prallte er mit seinem Sattelzug gegen den des 45-Jährigen.

Durch den Zusammenstoß wurde der 68-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er starb noch am Unfallort. Der Fahrer aus Arendsee erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die A1 war in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden komplett gesperrt werden - ebenso die Anschlussstelle Schwerte. Gegen 16.20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro. (ms)

 
 

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