Dortmund

Drei Weltkriegsbomben in Dortmund gefunden: Autobahnzufahrt muss drei Stunden gesperrt werden

Gleich drei Bomben müssen in Dortmund entschärft werden. (Symbolbild)
Gleich drei Bomben müssen in Dortmund entschärft werden. (Symbolbild)
Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Dortmund. Gleich drei Weltkriegsbomben wurden in einer Kleingartenanlage in Dortmund gefunden. Sie sollen nach Informationen der Stadt Dortmund noch heute entschärft werden.

Die drei Bomben wiegen jeweils 250 Kilo und wurden in der Schrebergartenanlage „Am Segen“ gefunden.

Drei Weltkriegsbomben in Dortmund gefunden: B54 wird gesperrt

Ab 13 Uhr geht die Evakuierung los, betroffen sind rund 150 Anwohner.

Auch die Zu- und Abfahrt der A45 muss an der Anschlussstelle Dortmund-Süd von ca. 14 bis 17 Uhr gesperrt werden. Die Verbindungen auf die B54 aus beiden Richtungen werden gesperrt, um eine Entschärfung der Bomben möglich zu machen. Die B54 reicht in den abgesperrten Bereich hinein.

Außerdem von der Evakuierung betroffen sind Teile der Johanniter-Klinik, die Bahnlinie RB 52, die Ardeystraße in Richtung Innenstadt, Teile des Max-Planck-Gymnasiums und die Soccer World.

Zudem fährt die Stadtbahnlinie 49 eingeschränkt: Die U49 (Hafen – Hauptbahnhof – Hacheney) fährt ab ca. 14:30 Uhr ab der Haltestelle Westfalenpark zur Schleife Stadion und von dort aus wieder zurück über Westfalenpark in Richtung Stadtmitte und Hafen. Die Haltestellen Rombergpark und Hacheney können nicht angefahren werden.

Buslinie und U-Bahn werden umgeleitet oder fahren eingeschränkt

Und die Buslinie 450 wird umgeleitet: Die Buslinie 450 (Westfalenhallen – Brünninghausen – Kirchhörde – Schanze) kann in Richtung Brünninghausen/Kirchhörde/Schanze den planmäßigen Linienweg befahren. In Gegenrichtung müssen die Busse ab Brünninghausen weiträumig über die Stockumer Straße und Wittekindstraße umgeleitet werden. Es entfallen die Haltestellen Gersdorffstraße und Max-Planck-Gymnasium.

Aufgrund der Gesamtsituation sei es möglich geworden, mehrere Bomben auf einmal zu entschärfen, um somit die Belastung der Anwohner, Firmen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Die betroffenen Anwohner werden bereits durch Handzettel vorab informiert.

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