Dortmund

Dortmund: Mann soll zwei Mädchen vergewaltigt haben – NRW-Minister hat diese Forderung

In einem Hausflur in Dortmund soll es zu einer Vergewaltigung gekommen sein. (Symbolfoto)
In einem Hausflur in Dortmund soll es zu einer Vergewaltigung gekommen sein. (Symbolfoto)
Foto: imago images / photothek

Dortmund. Brutale Tat in Dortmund!

In der Nacht vom 24. auf den 25. Juli ist ein Mann (23) von der Polizei Dortmund festgenommen worden. Der grausame Verdacht: Der mutmaßliche Afghane soll zwei Mädchen vergewaltigt haben! Gegen den Mann ist am Samstag Haftbefehl erlassen worden. Nun kommt auch noch etwas anderes heraus.

Dortmund: Mann soll Mädchen (11 und 13) vergewaltigt haben

Bereits einen Monat zuvor soll er sich an einem anderen Mädchen (11) vergangen haben! Das Kind hatte den Vorfall zur Anzeige gebracht, der Verdächtige ist dann am 21. Juni vorläufig festgenommen worden.

Am 3. Juli ist er dann aber aus der U-Haft entlassen worden, weil laut Polizei zum damaligen Zeitpunkt Zweifel an den Angaben des Tatopfers bestanden hätten. Bestehen habe nur noch ein dringender Tatverdacht wegen der Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz . Er ist deshalb nach nur zwölf Tagen aus der U-Haft entlassen worden, weil keine Fluchtgefahr bestehen würde.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • hat 12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Ullrich Sierau (SPD)

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Die Vergewaltigung der 13-Jährigen soll am Donnerstagnachmittag passiert sein. Dabei soll er laut Staatsanwaltschaft das Opfer in einen Hausflur gelockt haben. Da das Mädchen den Mann gut beschrieben hatte, konnte gezielt nach ihm gefahndet und schließlich festgenommen werden.

Gegen den 23-Jährigen lagen bereits vier Vorstrafen unter anderem wegen Körperverletzung vor. Ein Bekannter von ihm sagte gegenüber der Bild, dass der 23-Jährige gar kein Afghane sei. Er stamme aus dem Iran, aber die Chancen auf Asyl seien als Flüchtling aus Afghanistan besser.

NRW-Flüchtlingsminister fordert das

Joachim Stamp (FDP), der NRW-Flüchtlingsminister und Minister für Kinder und Familie, fordert nun harte Konsequenzen. Der „Bild“ sagte er: „Wir müssen alles tun, um die Kinder in unserem Land zu schützen.“ Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Flüchtling aus Afghanistan.

Weiter erklärt der Politiker: „Er hat einen anerkannten Flüchtlingsstatus, aber den kann man verlieren, wenn es zu einer Verurteilung kommt. Wir werden alles daran setzen, dass – wenn es dazu kommt – aus dem Gefängnis nicht mehr frei kommt, sondern direkt nach Afghanistan abgeschoben wird.“

Weshalb der 23-Jährige nach der ersten mutmaßlichen Tat frei kam, sei Sache der Justiz, so der FDP-Politiker.

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Weitere Einzelheiten haben Polizei und die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen und zum Schutz der kindlichen Tatopfer nicht machen können. Ob er sich bereits zu den Vergewaltigungsvorwürfen geäußert hat, ist nicht klar. (nr mit dpa)

 
 

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