Zoo Dortmund: Niederschmetternde Nachricht – „Mussten die schwere Entscheidung treffen...“

Giraffe Gambela musste eingeschläfert werden.
Giraffe Gambela musste eingeschläfert werden.
Foto: imago images/ Zoo Dortmund

Erschütternde Nachrichten aus dem Zoo Dortmund.

Es ist eine traurige Botschaft, die der Zoo Dortmund am Donnerstagabend auf seiner Facebook-Seite verkündete: Angola-Giraffe Gambela musste eingeschläfert werden.

Zoo Dortmund: Niederschmetternde Entscheidung

Der Grund für die traurige Entscheidung, so der Zoo Dortmund, sei, dass Gambela seit Wochen nur noch sehr schlecht laufen und ihren Körper ausbalancieren konnte. Ein schwerwiegendes Problem für Giraffen. Das liegt daran, dass eine zu Boden gestürzte Giraffe nicht mehr selbstständig aufstehen kann.

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Das ist der Zoo Dortmund:

  • Der Zoo Dortmund wurde am 24. Mai 1953 eröffnet
  • Er enstand über dem Grubenfeld der ehemaligen Zeche Glückaufsegen südlich des Rombergparks
  • Auf 28 Hektar hält der Zoo Dortmund rund 1240 Tiere
  • Die Öffnungszeiten sind von 10 bis 17.30 Uhr
  • Der Eintritt wurde während Corona gesenkt
  • Kinder zahlen 4,50 Euro, Erwachsene zahlen 7,00 Euro

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Der Zoo Dortmund schreibt dazu: „Daher bestand zunehmend die Gefahr, dass die 23-jährige Giraffe aus dem Gleichgewicht gerät und stürzt oder aus einer Liegeposition nicht mehr aufstehen kann, was bei einer Giraffe schnell zu einem Kreislaufzusammenbruch führen würde. Um dem Tier ein solches mit großem Stress und womöglich Schmerzen verbundenes Szenario zu ersparen, und aufgrund der fortschreitenden Verschlechterung ihrer Bewegungen, mussten wir nun die schwere Entscheidung treffen, die Giraffenkuh einzuschläfern.“

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Zoo Dortmund: Giraffe Gambela kommt nun in die Pathologie

Die Entscheidung sei in enger Abstimmung zwischen den Tierärztinnen sowie der Leitung des Zoo Dortmund gefallen.

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„Gambela wird nun standardmäßig im zuständigen Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Arnsberg pathologisch untersucht, wodurch wir weitere Erkenntnisse zu Gambelas Allgemeinzustand erhalten und auch Rückschlüsse auf unsere Haltung ziehen, um diese weiter optimieren zu können“, so der Zoo Dortmund.

 
 

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