Dortmund zählt wieder mehr als 600.000 Einwohner

Blick vom Deusenberg über Dortmund - die Skyline.
Blick vom Deusenberg über Dortmund - die Skyline.
Foto: Stefan Reinke
Dortmund hat erstmals seit 20 Jahren wieder mehr als 600.000 Einwohner. Und die Stadt ist optimistisch, dass es mit dem Einwohnerzuwachs weiter geht.

Dortmund.. Die magische Marke ist geknackt: Dortmund hat im September erstmals seit 20 Jahren wieder mehr als 600.000 Einwohner gezählt. Und die Stadt ist optimistisch, dass es mit dem Einwohnerzuwachs weiter geht. Wir haben die aktuellen Zahlen.

Der Rat der Stadt hat am Donnerstag beschlossen, ein Zukunftsprogramm unter dem Titel "Dortmund - eine wachsende Stadt" aufstellen zu lassen. Passend dazu verkündete Oberbürgermeister Ullrich Sierau, dass Dortmund Ende September den Stand von 600.390 Einwohnern erreicht hat.

Stadtgeschichte Und es geht noch weiter aufwärts. Für Ende Oktober melden die Stadt-Statistiker bereits eine Zahl von 600.933 Einwohnern, erklärte Sierau am Freitag unserer Redaktion.

Studenten und Flüchtlinge heben die Einwohnerzahl

Aktuell dürften sich vor allem die zum Semesterbeginn weiter gestiegenen Studierendenzahlen an den Hochschulen bemerkbar gemacht haben. Aber auch generell verzeichnet die Stadt seit Jahren ein Plus bei der Wanderungsbilanz, zuletzt verstärkt durch die Flüchtlingsbewegung.

Die Entwicklung passt generell zum Trend der vergangenen Jahre. Zählte Dortmund Ende 2013 noch 583.658 Einwohner waren es ein Jahr später schon 589.283. Für Ende 2015 verzeichnet die Statistik der Stadt 596.575 Einwohner.

Pferdesport Die Experten gehen davon aus, dass die Entwicklung erst einmal so weiter geht. Nachdem jahrelang ein Einwohnerschwund vorhergesagt worden war, prognostizierte auch das Statistische Landesamt zuletzt einen Zuwachs. Die tatsächliche Entwicklung geht sogar deutlich schneller voran als erwartet. Die Landes-Statistiker hatten erst für die Zeit nach 2021 ein Überschreiten der 600.000-Einwohner-Marke vorhergesagt.

Dortmund braucht Wohnungen, Schulen und Kitas

Für die Politik der Stadt hat das Einwohnerwachstum weitreichende Konsequenzen: Es muss vor allem mehr Wohnraum geschaffen werden. Und auch das Angebot an Kitas und Schulen muss eher aus- statt abgebaut werden.

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