Dortmund: Wegen Corona - ausgerechnet SIE müssen weiterhin geschlossen bleiben - "Unverständlich"

Einrichtungshäuser, Restaurants und Friseure haben in Dortmund wieder auf. Aber ausgerechnet diese Läden haben noch zu. (Symbolbild)
Einrichtungshäuser, Restaurants und Friseure haben in Dortmund wieder auf. Aber ausgerechnet diese Läden haben noch zu. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jan Huebner

Einrichtungshäuser, Restaurants und Friseure haben in Dortmund wieder auf. Aber ausgerechnet diese Läden müssen sich in Nordrhein-Westfalen noch auf eine Öffnung gedulden.

Dortmund: Wegen Corona - ausgerechnet SIE müssen weiterhin geschlossen bleiben

Die Nadeln bleiben vorerst im Schrank! Tattoostudios bleiben in NRW weiterhin geschlossen, in anderen Bundesländern ist das anders. Darüber ärgern sich auch Dortmunder Tätowierer!

Die Behörden verordneten die Schließungen der Läden Mitte März, da hatten viele Studios bereits selbst den Betrieb eingestellt.

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Nun warten die Tätowierer auf eine Lockerung, wie es in anderen Bereichen bereits der Fall ist. Einer von ihnen ist Andreas Hentschel. Er und seine Mitarbeiter würden gerne wieder Kundschaft im Studio an der Märkischen Straße empfangen, berichtet das Portal „Ruhr Nachrichten“.

Vorschlag zur schrittweisen Öffnung

Für Hentschel ist die Situation unverständlich. Tattoos seien zwar nicht Systemrelevant, das seien kosmetische Behandlungen jedoch auch nicht, seiner Meinung nach.

Auch gebe es bereits hohe Hygienevorschriften, diese würden mindestens einmal im Jahr kontrolliert werden. „Deshalb haben wir ohnehin einen hohen Standard, was den Infektionsschutz angeht“, erklärt er.

Sein Vorschlag wäre, die Tattoostudios in NRW schrittweise zu öffnen. Beispielsweise indem zunächst nur unterhalb der Schultern tätowiert werde. „Dann kommt man dem Gesicht der Kunden nicht zu nahe“, erklärt der Dortmunder. (mia)

 
 

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