Dortmund

Dortmund: Was DIESER Mann im Büro stehen hat, ist einfach nur makaber

Dieses Dekostück im Büro eines 64-jährigen Dortmunders könnte dem ein oder anderen Besucher einen kleinen Schreck einjagen. (Symbolbild)
Dieses Dekostück im Büro eines 64-jährigen Dortmunders könnte dem ein oder anderen Besucher einen kleinen Schreck einjagen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia; imago images / Hans Lucas (Mntage: DER WESTEN)

Dortmund. Am Donnerstag lädt Martin Struck seine Kollegen zu sich in sein Büro in Dortmund ein, um seinen Ruhestand zu feiern.

So weit, so normal. Doch ein Dekostück im Büro des 64-Jährigen aus Dortmund könnte, dem ein oder anderen Besucher einen kleinen Schreck einjagen.

Dortmund: Ruheständler hat ausgerechnet DAS in seinem Büro stehen

Denn tatsächlich ziert ein Sarg das Büro von Martin Struck. Und zwar nicht nur irgendein Sarg, sondern der zukünftige Sarg des 64-Jährigen. Für Struck kein Problem – schließlich war er die letzten 32 Jahre lang Mitglied in der Genossenschaft der Dortmunder Friedhofsgärtner, zuletzt sogar als Geschäftsführer. Der Tod war also Alltag für ihn.

Der Sarg ist auch keine kürzliche Anschaffung. Bereits ein ganzes Jahrzehnt steht er im Büro, wird aktuell als Regal für Strucks Spielzeugautos verwendet. Dass der Ruheständler aber im Fall der Fälle selbst darin liegen wird, steht bereits fest.

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Ein „begnadeter Tischler“, so Struck, hatte vor 40 Jahren mehrere Ulmenholz-Tischchen für die Genossenschaft angefertigt – und aus den Resten den besagten Sarg gezimmert. Damit fällt der kostspielige Kauf eines neuen Sarges im Fall von Strucks Tod bereits weg. Der Friedhofsgärtner schmunzelt: „Wir predigen ja immer, die Leute sollen Vorsorge betreiben.“

Urnenbestattung? Struck: „Ist uns zu heiß“

Wo der Sarg mal unter der Erde liegen soll, steht auch bereits fest: Auf dem katholischen Friedhof in Unna-Hemmerde, in Strucks Wohnort, hat er sich bereits eine Stelle ausgesucht. Eine Urnenbestattung kommt für ihn nicht infrage. „Meine Frau und ich gehen mit Sicherheit nicht ins Feuer, das ist uns zu heiß“, scherzt er gegenüber den „Ruhrnachrichten“.

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Doch noch hat Martin Struck sein Lebensende ja noch nicht erreicht. Jetzt wird erst einmal der Ruhestand gefeiert – aber die Gläser werden eben, wie es auch auf der Einladungskarte steht, an Strucks Sarg erhoben. (at)

 
 

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