Dortmund: Ende einer Ära! Kult-Laden schließt – er war der letzte seiner Art

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In Dortmund endet eine Ära!

Der„Video Planet“ in Dortmund-Bodelschwingh dürfte vielen ein Begriff sein. Der Kult-Laden schließt jetzt und war der letzte seiner Art.

Dortmund: Ende einer Ära! Kult-Laden schließt

Nach 35 Jahren ist Schluss. Die Videothek in Bodelschwingh schließt für immer und mit ihr die letzte der Stadt. Der Inhaber hatte in 41 Jahren bis zu 20 Videotheken in Dortmund und der Umgebung. Auch drei Videotheken in Görlitz in Sachsen wurden unter seinem Namen verwaltet.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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„Damals hatten wir bis zu zehn Mitarbeiter gleichzeitig“, sagt er gegenüber den „Ruhr Nachrichten“. 1000 Quadratmeter habe die Videothek zwischenzeitlich gehabt.

Während früher die Besucherzahlen sehr gut waren, schrumpften sie seitdem immer mehr. Mittlerweile hat der Laden auch nur noch drei Mitarbeiterinnen. In den vergangenen Jahren haben immer mehr Videotheken geschlossen und auch der „Video Planet“ wird es bald nicht mehr geben.

Dortmund: Bis zum Ende des Jahres noch ein Ausverkauf

Gut zwei bis drei Monate haben die Kunden noch Zeit, die neuesten Filme auszuleihen. Der Rest wird verkauft. Bis zu 30.000 Filme liegen noch in den Regalen plus weitere 10.000 Filme in der Erotik-Ecke.

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Der Betreiber hatte die Preise ordentlich runtergeschraubt. DVDs kosten teilweise 1,49 Euro pro Stück, wer zehn nimmt, bezahlt zehn Euro. Für Blu-Rays müssen Kunden allerdings etwas mehr zahlen, 2,49 Euro pro Stück. Für fünf Euro kann man sich zehn Filme kaufen.

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Der Ausverkauf ist bis zum Ende des Jahres angesetzt. Der Inhaber glaubt jedoch nicht, dass es so lange dauert. Am Montag (4. Juli) waren schon etliche Regale leer. (oa)