Dortmund

Wilde Verfolgungsjagd in Dortmund endet vor dem Polizeipräsidium – du wirst nicht glauben was der Gejagte alles verbrochen hat

Ein 32-jähriger Mann aus Schwerte hielt die Polizei Dortmund ordentlich auf Trab. (Symbolfoto)
Ein 32-jähriger Mann aus Schwerte hielt die Polizei Dortmund ordentlich auf Trab. (Symbolfoto)
Foto: Patrick Seeger/dpa
  • Ein 31 Jahre alter Schwerter flieht vor der Polizei in Dortmund
  • Das Auto war nicht zugelassen, das Kennzeichen gefälscht
  • Zahlreiche Ermittlungen wurden aufgenommen

Dortmund. Am gestrigen Abend endete eine Verfolgungsjagd, welche in Dortmund-Hörde ihren Anfang nahm, endete nach kurzer Zeit vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße in Dortmund.

Während einer Streifenfahrt bemerkten die Beamten gegen 23 Uhr einen BMW auf dem Phönix-WestGelände. Zu dieser Uhrzeit ist dies nicht erlaubt, deshalb wollten die Polizisten die Fahrer kontrollieren.

Zunächst zeigte sich der Fahrer in Dortmund kooperativ

Der reagierte auch auf die Anhaltesignale der Polizei und hielt auf dem Gehweg des Hochofenplatzes an. Als die Beamten ebenfalls anhielten und ausstiegen, drückte der Fahrer des BMW jedoch aufs Gas und fuhr davon.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Die Jagd führte über die Felicitas-, Nortkirchen-, Wellinghofer- und Ermlinghoferstraße, weiter über den Heedbrink, die Hochofenstraße, wieder auf die Felicitas- und Nortkirchenstraße.

Doch dann begann die Verfolgungsjagd

Die Verfolgung ging weiter über die Straßen am Rombergpark, Stockumer Straße, Beilstück und den Krückenweg. In der Höhe des Vinckeplatzes verloren die Beamten ihr Ziel aus den Augen.

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Ein anderes Team von Beamten bemerkte das Auto glücklicherweise: Der Fahrer hatte direkt vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße geparkt und das Fahrzeug verlassen.

Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis

Sie nahmen den 32-jährigen Schwerter vorläufig fest. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und nach eigenen Angaben auch nie gewesen ist.

Auch der Ersteindruck der Beamten, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln stand, bewahrheitete sich. Nach einem positiven Speichel- und Urintest gab er zu, Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Er stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Man entnahm ihm eine Blutprobe und schleppte das Auto ab. Der Alkoholtest verlief negativ.

Die Kennzeichen des Autos waren mit gefälschten Siegeln versehen, das Fahrzeug nicht angemeldet, nicht versichert und die Steuern wurden ebenfalls nicht entrichtet.

Etliche Ermittlungen gegen den Mann laufen

Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel laufen.

Weiterhin wurden Ermittlungen aufgrund von Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen die Straßenverkehrszulassungs-Ordnung, die Straßenverkehrsordnung und wegen Kennzeichenmissbrauchs aufgenommen. (db)

 
 

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