Dortmund

Dortmund: Urteil! Raser muss fast drei Jahre hinter Gitter – und das ist noch nicht alles

Nie wieder Autofahren darf ein Raser aus Dortmund. (Symbolbild)
Nie wieder Autofahren darf ein Raser aus Dortmund. (Symbolbild)
Foto: dpa

Dortmund. Zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten hat das Amtsgericht Dortmund einen Raser verurteilt. Und das ist noch nicht alles: Der 33-Jährige wird nie wieder in seinem Leben ein Fahrzeug fahren dürfen. Das Gericht verhängte eine lebenslange Führerscheinsperre.

Was war passiert? Bei einer gefährlichen Verfolungsjagd mit der Polizei raste der 33-Jährige im Dezember 2018 durch Dortmund. Zuvor war der Autofahrer bei einer Kontrolle in Dortmund-Hörde immer wieder aufgefallen.

Nun fiel das Urteil. Der 33-Jährige war bereits vorbestraft.

Dortmund: Polizei geht stärker gegen Raser vor

Die Polizei sieht sich durch das Urteil in ihrem Kampf gegen Raser bestätigt. Zahlen der Polizei für die erste Hälfte des Jahres 2019 bestätigen die Beamten darin, wie wichtig die Kontrollen gegen die Temposünder sind.

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Allein auf dem Wallring in der Innenstadt und auf anderen Hauptstraßen m Dortmunder Zentrum wurde von Januar bis Juni über 550 Mal gegen das Tempolimit verstoßen. „Bei 19 Fahrern bestand der Verdacht, dass sie charakterlich nicht zum Führen eines Fahrzeugs geeignet sind“, schreibt die Polizei. Dieser Verdacht wird dann an die Stadt weitergeleitet.

Polizei: Urteil als Warnung

Die illegalen Rennen von Rasern aus der Szene beginnen meist an roten Ampeln oder werden im fließenden Verkehr durch verdeckte Zeichen eingeleitet. Zu erkennen sind sie an rasantem Beschleunigen, schnellen Spurwechseln oder abrupten Bremsmanövern.

„Das aktuelle Urteil des Amtsgerichts Dortmund sollten Raser als Warnung verstehen“, schreibt die Polizei.

 
 

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