Dortmund: Junge (4) stirbt bei Unfall – DAS ist die Strafe für Fahrer (86)

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Ein schwerer Verkehrsunfall kostete einen vierjährigen Jungen in Dortmund das Leben.

Vor mehr als einem Jahr wurde der Vierjährige von einem Rentner überfahren. Der Unfallfahrer aus Dortmund wurde nun wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.

Dortmund: Rentner (86) fährt über Rot – Junge (4) stirbt

Schon lange gibt es Diskussionen darüber, ob und wenn ja ab welchem Alter Autofahrer vom Straßenverkehr ausgeschlossen werden sollten. Der Grund: Gerade Senioren sind immer wieder in Verkehrsunfälle verwickelt.

So auch ein heute 86-jähriger Rentner aus Dortmund-Aplerbeck. Vor über einem Jahr überfuhr der Mann einen vierjährigen Jungen, als dieser an der Aplerbecker Straße über eine Ampel gehen wollte. Die Ampel des Jungen war grün, die des Fahrers rot.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • Wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • Hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • Nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • Der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • Weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, landete der Fall vor dem Amtsgericht. Laut Anklage hatte der 86-Jährige den vierjährigen Jungen ungebremst mit seinem Auto angefahren. Infolge des Zusammenstoßes erlitt der Vierjährige schwerste Kopfverletzungen – und verstarb noch am selben Abend.

Dortmund: Unfallfahrer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Jetzt wurde der Rentner wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Er erhielt eine Geldstrafe von 5.000 Euro (100 Tagessätze), auch auf sein Auto muss der 86-Jährige einen Monat lang verzichten.

+++ Dortmund: 17-Jähriger schlägt auf Bruder ein – als der Rettungswagen kommt, dreht er völlig durch +++

Nach eigenen Angaben sei der Rentner jedoch seit dem Unfall kein Auto mehr gefahren, so die „Ruhr Nachrichten“. Den Führerschein habe seitdem sein Verteidiger in Verwahrung.

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Einen Entschuldigungsversuch des Seniors vor Gericht beantworteten die Eltern emotional: „Dafür ist es zu spät.“ (jdo)