Dortmund

Männergruppe betritt U-Bahn Richtung Hörde – kurz darauf gibt es einen lauten Knall

In der U41 Richtung Hörde hat es offenbar eine Auseinandersetzung gegeben. (Symbolbild)
In der U41 Richtung Hörde hat es offenbar eine Auseinandersetzung gegeben. (Symbolbild)
Foto: Stefan Arend / Funke Foto Services (Symbolbild)

Dortmund. Eine Auseinandersetzung in der U41 in Richtung Hörde und schließlich auf dem Bahnsteig in der Station "Hörder Bahnhof" hat am Freitag zu einem Einsatz der Dortmunder Polizei geführt. Mehrere Fahrgäste der U-Bahn erlitten durch den Einsatz von Reizgas leichte Verletzungen.

Der Tathergang ist bislang unklar

Ersten Hinweisen zufolge fuhr die U41 gegen 19.16 Uhr in die Station „Hörder Bahnhof“ ein. Zuvor wartete eine vermutlich sieben Personen starke Gruppe Jugendlicher oder junger Männer auf dem Bahnsteig. Die Männer liefen dort auffällig zwischen den Bahngleisen hin und her.

Als sich die Türen der eingefahrenen U-Bahn öffneten, gab es zunächst eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen der beschriebenen Personengruppe und vermutlich zwei Fahrgästen in der Bahn. Dann schmiss ein Mitglied der Gruppe einen Gegenstand in die Bahn. Später von der Polizei befragte Zeugen gaben an, kurz darauf habe es einen Knall gegeben und man habe innerhalb des Bahnabteils starke Reizungen in den Augen und im Gesicht verspürt.

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Im hinteren Bahnabteil der U41 stellten Polizeibeamte darüber hinaus Blutspuren fest.

Nicht auszuschließen ist, dass es zwischen Angehörigen der siebenköpfigen Gruppe und zwei bislang unbekannten Fahrgästen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam und einer der Beteiligten dabei verletzt wurde, beziehungsweise sich eine stark blutende Wunde zuzog.

Unbeteiligte Fahrgäste wurden leicht verletzt

Alle Beteiligten der Auseinandersetzung waren beim Eintreffen der polizeilichen Einsatzkräfte nicht mehr vor Ort. Daher werden Zeugen gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen an die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 132-7441 zu wenden.

Die unbeteiligten Fahrgäste erlitten durch das verwendete Reizgas leichte Verletzungen. Sie beschrieben einen Beteiligten aus der Personengruppe als 16 bis 17 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß und eventuell marokkanischer Herkunft. Er hatte kurze dunkle gelockte, an den Seiten ausrasierte Haare.

Den vermutlich verletzten Mann beschrieb ein Zeuge so: rund 20 Jahre alt, er trug ein weißes T-Shirt und könnte türkischer Herkunft sein. (bs)

 
 

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