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Dortmund: Türkischer Supermarkt eröffnet in der Nordstadt – aber dann passiert DAS

Dortmund: Am Mittwoch eröffnete ein türkischer Supermarkt in der Nordstadt. Dann kam es zu unfassbaren Szenen. (Symbolbild)
Dortmund: Am Mittwoch eröffnete ein türkischer Supermarkt in der Nordstadt. Dann kam es zu unfassbaren Szenen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Winfried Rothermel

Dortmund. Versammlungsverbot, reduzierter Einlass in Supermärkten und Kontaktsperre: So soll die Ausbreitung des Coronavirus bekämpft werden. Und dafür muss im Moment jeder Abstriche machen.

Währenddessen hat am Mittwoch ein türkischer Supermarkt in Dortmund eröffnet. Was dann passierte, ist nicht zu fassen.

Dortmund: Türkischer Supermarkt eröffnet, dann kommt es zu unfassbarem Vorfall

In Zeiten der Corona-Krise feierte der türkische Supermarkt am Mittwoch seine Neueröffnung in Dortmund. Dabei tummelten sich am Morgen plötzlich massenweise Menschen an dem Supermarkt an der Borsigstraße. Der WDR berichtete in der „Lokalzeit aus Dortmund“ zuerst darüber, dass Menschen „dicht gedrängt durch den Laden liefen“.

Schließlich wurden Polizei und Ordnungsamt zu dem Supermarkt in der Nordstadt gerufen. Nach ihren Informationen sollten sich dort 100 Menschen versammeln. Als Polizisten dort eintrafen, zählten sie sogar 200 Menschen vor dem Eingang, wie die „Ruhrnachrichten“ berichten.

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Die Infektionsmaßnahmen wurden nicht eingehalten, die Menschen hielten nicht den geltenden Abstand zueinander ein. Ein Polizeisprecher sagte der Zeitung: „Die Eröffnung sollte so durchgeführt werden, als gäbe es Corona nicht. In diesen Zeiten, in denen es zwingend darauf ankommt, die Infektionsketten zu durchbrechen, ist das nicht tolerierbar und auch nicht verständlich.“

Also sah sich die Polizei gezwungen, den Supermarkt vorerst zu schließen. Sie bat die Kunden zudem, das Gelände des Supermarktes zu verlassen. Der Anweisung der Polizei sollen die Kunden auch nachgegangen sein.

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Inhaber spricht von „Fake News“

Der Inhaber des Supermarktes sei dagegen „wenig einsichtig“ gewesen. Die Berichterstattung des WDR bezeichnete der Supermarkt bei Facebook als „Fake News“.

Das Ordnungsamt erklärte zu dem unglaublichen Zwischenfall, dass es aufgrund von technischer Probleme im Supermarkt zu einem verzögerten Einlass und damit zu der Ansammlung der „größeren Menschenmenge“ gekommen sei. Die Hygienemaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus seien vor der Eröffnung mit dem Supermarkt-Inhaber besprochen worden.

Am Mittwochmittag öffnete der Supermarkt schließlich wieder. Das Ordnungsamt kündigte weitere Nachkontrollen an, wie die Ruhrnachrichten melden. (nk)

 
 

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