Dortmund

Dieser Dortmunder ist morgens Student – abends lässt er sich die Knochen brechen

Unter dem Künstlernamen Prince Ahura betritt er den Ring – wenn er mal nicht Student oder Barkeeper sein sollte.
Unter dem Künstlernamen Prince Ahura betritt er den Ring – wenn er mal nicht Student oder Barkeeper sein sollte.
Foto: Prince Ahura
  • Aman Khederzadeh (24) studiert in Dortmund Design- und Produktmanagement
  • Morgens bis mittags ist er Student
  • Abends dagegen tritt er mit einem anderen Namen ins Geschehen.

Dortmund. „Wrestling kann kein Hobby sein. Das ist nicht wie Yu-Gi-Oh-Karten sammeln“, sagt Aman Khederzadeh (24) aus Dortmund, der als Wrestler mit dem Künstlernamen Prince Ahura auftritt.

Einst erlitt er während eines Wrestling-Kampfes einen schweren Genickbruch, der erst nach einem Jahr verheilt war. „Ich habe 15 Minuten weitergekämpft, ohne es zu wissen. Danach bin ich Backstage zusammengebrochen“, erzählt der 24-Jährige. Wrestling sie nicht so ungefährlich, wie manche behaupten.

Wie Prince Ahura seine Wrestling-Karriere als Student meistert, erklärt er gegenüber DER WESTEN.

Dortmund: Für das Wrestling ins Ruhrgebiet

Prince Ahura galt in seiner Heimat Frankfurt als großes Wrestling-Talent, zog dann ins Ruhrgebiet – weil hier die Chance für ihn besteht, den Sprung in die oberen Ligen zu schaffen, sagt er.

In den Ring zu steigen, ist Prince Ahuras Leidenschaft – eine Leidenschaft, die viel Zeit und Geld verlangt, wie er darstellt: „Wrestling ist mein komplettes Produkt. Ich kümmere mich um Merchandise, Booking, Design, Branding, Choreographien. Dann muss ich noch auf meine Ernährung achten und abends trainieren.“

Gerade als Student sei das ein Leben am Limit. Doch zu seinem Glück unterstützen ihn seine Eltern bei seiner Wrestling-Karriere.

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Studium eine Nebensache?

Der 24-Jährige erzählt von seinem straffen Zeitplan: „Morgens bis mittags bin ich Student. Wenn ich nach Hause komme, esse ich etwas und gehe dann trainieren – entweder in der Wrestling-Akademie oder im Fitnessstudio. An manchen Abenden arbeite ich nebenbei als Barkeeper.“

Sein Studium? „Das ist ein guter Ausgleich. Es ist trockener als Wrestling“, antwortet er. Sein Studium (Design- und Projektmanagement) absolviert Prince Ahura quasi nebenher.

„Mein Studium habe ich mir aber nicht umsonst ausgesucht“, entgegnet der Wrestler. Es ergänze sich mit seiner Leidenschaft: „Es hilft mir als Produkt weiter.“

Du willst Prince Ahura in Aktion sehen? Der Wahl-Dortmunder hat im März einen Nebenauftritt bei einem Wrestling-Event in der Oberhausener Turbinenhalle. Hier geht's zum Event >>>

 
 

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