Dortmund: Stadt verbietet „Mutter-Kind-Parkplätze“ – der irre Grund

In Dortmund gibt es ab sofort keine „Mutter-Kind-Parkplätze“ mehr. (Symbolfoto)
In Dortmund gibt es ab sofort keine „Mutter-Kind-Parkplätze“ mehr. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Christian Ohde

Jetzt wird Dortmund genderneutral! Die Stadt hat einen Leitfaden herausgebracht, der Regeln einer geschlechtersensiblen Sprache festlegt. Damit sind„Mutter-Kind-Parkplätze“ in Dortmund Geschichte.

Dortmund: Stadt ändert gängige Bezeichnungen

Die Stadt Dortmund hat einen neuen Leitfaden zum Thema „gendersensible Sprache“ für alle Beschäftigten als verbindlich herausgegeben.

Dort ist zum Beispiel festgelegt, dass in Schreiben der Stadt Dortmund der Empfänger künftig nicht mehr mit „Herr“ oder „Frau“ angeschrieben werden darf, sondern lediglich mit dem Vor- und Nachnamen – weil es Menschen gibt, die sich weder als Frau, noch als Mann identifizieren. Das berichten die „Ruhr Nachrichten“.

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Der Leitfaden wurde vom Gleichstellungsbüro entworfen und soll helfen, die Gleichstellung aller Geschlechter (inklusive dem dritten Geschlecht „divers“) auszudrücken.

„Mutter-Kind-Parkplatz“ wird abgeschafft

Demnach ist auch die Nutzung von Sprachbildern wie „Not am Mann“ und „Milchmädchenrechnung“ zukünftig tabu. Und auch der „Mutter-Kind-Parkplatz“ wird zum „Eltern-Kind-Parkplatz“.

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Um es einfach zu machen, sollen die Stadtbeschäftigten außerdem Verallgemeinerungen nutzen, zum Beispiel Radfahrende statt Radfahrer und Wählende statt Wähler. im Zweifel ist auch das Gendersternchen (*) eine gängige Alternative (Antragsteller*in, Teilnehmer*in).

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Institutionen, die einen weiblichen Artikel haben, wie die Stadt Dortmund, sollen entsprechend grammatikalisch korrekt angepasst werden. Die Stadt Dortmund zum Beispiel ist dadurch ab sofort Arbeitergeberin, statt Arbeitgeber.

Vorhandene Behördenformulare mit den alten Formulierungen sollen nach und nach verbracht und anschließend gegen die gendergerechten Papiere ausgetauscht werden, so die „Ruhr Nachrichten“. (kv)

 
 

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