Dortmund: Schock–Bericht über Wohnhaus! Schrecklich, was sich in diesem Haus abspielt

Dortmund: In einem Doppelhaus wohnt eine unbekannte Anzahl von Menschen, zu denen viele Kleinkinder gehören. Sie spielen sogar mit Ratten und füttern diese. (Symbolbild)
Dortmund: In einem Doppelhaus wohnt eine unbekannte Anzahl von Menschen, zu denen viele Kleinkinder gehören. Sie spielen sogar mit Ratten und füttern diese. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jürgen Ritter

Ein hellblaues Doppelhaus, offenstehende Türen und Kinder, die davor spielen: Es scheint alles normal zu sein auf der Haydnstraße in Dortmund. Doch was sich wirklich dort abspielt, ist kaum zu glauben.

Die Häuser mit den Nummern 18 und 20 im Norden von Dortmund sind bereits als „Problemimmobilie“ bekannt. Sie sind mit Graffiti und Dreck verschmiert, die Haustüren lassen sich nicht mehr abschließen und es riecht nach Müll.

Dortmund: Schock–Bericht über Wohnhaus!

Dazu leben viel zu viele Menschen in dem fünfstöckigen Hauskomplex. Wie viele es genau sind, weiß die Stadt nicht. Klar ist aber, dass dort auch viele Kleinkinder wohnen, die offenbar verwahrlosen, wie die Ruhr Nachrichten berichten.

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Die zwei- bis vierjährigen Kinder spielen in kaputten Klamotten auf den Straßen, jagen Tauben und sollen laut Zeitung sogar mit Ratten spielen und diese füttern. Ihre Mütter guckten ihnen dabei zu.

Auf der Rückseite der Wohnhäuser findet man neben Müll verbeulte Bobbycars, einen Teppich und Kleidungsstücke, die über einem Zaun hängen. Ratten haben den Rasen aufgewühlt.

„Problemimmobilie“ seit sechs Jahren ein Thema

Die „Problemimmobilie“ sei schon seit sechs Jahren ein Thema. Es ist bekannt, dass dort oft Armutsmigranten aus Bulgarien oder Rumänien wohnen. Dr. Dirk Bennhardt, Schulleiter des rund zwei Gehminuten entfernten Helmholtz-Gymnasiums, ist besorgt um die verwahrlosten Kinder: „Was in den Häusern passiert, ist ein hochsensibles Thema“, sagt er der Zeitung.

Auch dem Jugendamt seien die Häuser gut bekannt, wie die Ruhr Nachrichten schreiben. Den Behörden bereite es Schwierigkeiten, versäumte U-Untersuchungen durchzuführen und Schulversäumnisse anzugehen. Schließlich würden die dort lebenden Familien andauernd umziehen.

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Damit beschäftigen sich Stadt und Politik mit den Zuständen in der Innenstadt-Nord. Maximilian Löchter von der Stadt Dortmund sagt, dass die Wohnhäuser auf der Haydnstraße „immer wieder Gegenstand von Nachfragen und auch Beschwerden durch die Nachbarschaft“ sei. Und deshalb seien die Häuser seit 2013 elf Mal kontrolliert worden. Dennoch trauen die Bewohner der Verwaltung nicht.

Somit stellt auch CDU-Politiker Dorian Vornweg fest: „Jedes Kind, das nachts auf der Straße spielt, könnte irgendwann ein verlorenes Kind sein.“ (nk)

 
 

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