Bei Razzia in Dortmund: Polizei findet verdächtiges Bettenlager in Keller

Die Polizei Dortmund hat in verschiedenen Lokalitäten Durchsuchungen durchgeführt. (Symbolbild)
Die Polizei Dortmund hat in verschiedenen Lokalitäten Durchsuchungen durchgeführt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Erfolgreiche Razzia für die Polizei Dortmund: Am Donnerstag kontrollierten Beamte zwischen 13 und 21 Uhr in den Bereichen Mallinckrodtstraße, Münsterstraße und Oestermärsch diverse Lokalitäten.

In der Heilligegartenstraße überprüften Polizisten einen Autofahrer, der mit einem Pkw mit italienischer Zulassung unterwegs war und führten einen Drogentest durch, der positiv ausfiel. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten Marihuana, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Während der Kontrolle ergab sich, dass der gebürtige Libanese in den vergangenen drei Monaten bereits drei Mal wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln aufgefallen war.

Razzia in Dortmund: Bettenlager im Keller einer Bar

Weil der Mann zur Sicherung des Verfahrens die geforderten 350 Euro nicht entrichten konnte, wurden sein Handy, sein italienischer Führerschein sowie die Autoschlüssel sichergestellt.

In einer Shisha-Bar an der Münsterstraße stellten die Polizisten während der Razzia 18 Dosen unversteuerten Tabak sicher. Gegen die Besitzer der Lokalität wurde ein Strafverfahren wegen Steuerhehlerei eingeleitet. Zudem werden ihnen Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz sowie fehlende Prüfplaketten an den dortigen Geldspielautomaten vorgeworfen.

In einer Bar an der Mallinckrodstraße entdeckten die Beamten schließlich ein Bettenlager im Keller. In den Räumen befanden sich insgesamt zehn Betten, die nach Aussage eines Gastes für je 300 Euro monatlich vermietet werden. Im Gebäude standen weder ausreichende Waschplätze noch Toiletten zur Verfügung.

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Polizei Dortmund findet bei Razzia Kurioses vor

Des Weiteren wurden im Schankbereich der Bar drei Geldspielautomaten gefunden, die keine Prüfplaketten aufwiesen, weshalb ein Verfahren eingeleitet wurde.

In einer dritten Lokalität fanden die Beamtem schließlich einen Spielautomaten vor, der die Wettbeiträge mittels Schwerkraft direkt in einer selbstgebauten Kiste deponiert. Während der Durchsuchungen ist eine Person, die aufgrund mehrerer Verstöße gegen die Residenzpflicht zur Fahndung ausgeschrieben war, festgenommen worden, weil sie den haftbefreienden Betrag von 300 Euro nicht zahlen konnte. (cs)

 
 

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