Dortmund

Dortmund: Polizei eilt zu Randalierern am Hauptbahnhof – als sie dann ausgerechnet DAS machen, sind die Beamten entsetzt

Im Hauptbahnhof in Dortmund randalierten am Donnerstag zwei Personen. (Symbolbild)
Im Hauptbahnhof in Dortmund randalierten am Donnerstag zwei Personen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jan Huebner

Dortmund. Um das Thema Coronavirus kommt in diesen Tagen wohl niemand herum. Auf allen Nachrichtenkanälen wird über neue Maßnahmen informiert und diskutiert. Das Ziel: Das Virus eindämmen, die Zahl der Neuinfektionen senken. Dafür muss die Zahl der sozialen Kontakte so gering wie möglich gehalten werden.

Doch es scheint noch immer vereinzelt Menschen zu geben, die dieses Credo nicht erreicht hat. Die Polizei in Dortmund ist am Donnerstag gleich auf zwei von ihnen am Hauptbahnhof gestoßen. Dort hatten ein 35-Jähriger und eine 31-Jährige randaliert. Als die Polizei sie anspricht, passiert Unfassbares.

Dortmund: Eskalation am Hauptbahnhof

Der gefährlichste und verbreiteteste Weg, sich mit dem Coronavirus anzustecken, ist die Tröpcheninfektion. Deswegen empfehlen Ärzte und Mediziner, in die Armbeuge zu niesen oder zu husten. So gelangen die Viren nicht in die Luft oder auf die Handflächen. Zusätzlich solltest du dir regelmäßig die Hände waschen und dir nicht mit ihnen ins Gesicht fassen.

Dass die Hygieneregeln nicht bei allen Menschen angekommen sind, musste die Polizei Dortmund nun am Donnerstag feststellen. Zunächst hielt sich am Morgen ein 35-Jähriger im Hauptbahnhof auf, der mehrere Personen belästigt, in deren Nähe gehustet und mehrmals auf den Boden gespuckt haben soll. Die Bundespolizei erteilte ihm darauf ein Hausverbot für den Bahnhof. Symptome hatte der Mann keine gezeigt.

Bereits kurze Zeit später musste sich die Polizei mit dem nächsten Fall herumärgern. Eine 31-Jährige soll dabei mit einem Bahnmitarbeiter aneinander geraten sein und ihm auf die Schuhe gespuckt haben. Gegen Sie wurde ein Verfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet. Auch sie zeigte laut Polizei keine coronatypischen Symptome.

Hust-Attacke im Sauerland

Rund 70 Kilometer weiter östlich, im Sauerland bei Brilon, kam es am Donnerstagabend zu einer anderen Hust-Attacke. Im Supermarkt warteten zwei Kunden an der Kasse, welche für eine kurze Zeit unbesetzt war. Ein 38-Jähriger beschwerte sich darauf lautstark, worauf ein 24-Jähriger zu schlichten versuchte. Das sollte er jedoch bereits kurze Zeit später bereuen.

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Denn der Schlichtungsversuch kam gar nicht gut bei dem 38-Jährigen an – er ging zum Angriff über. Mit den Worten „Ich hab Corona“ soll er den jüngeren Mann angehustet haben. Die Polizei konnte den Mann wenig später ermitteln. Doch statt sich zu entschuldigen, zeigte er sich uneinsichtig. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (dav)

 
 

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