Dortmund

Dortmund: Rätselhafte Steine aufgetaucht – DAS steckt dahinter

In Dortmund sind rätselhafte Steine an verschiedenen Orten, zum Beispiel am Mahnmal Bittermark, aufgetaucht.
In Dortmund sind rätselhafte Steine an verschiedenen Orten, zum Beispiel am Mahnmal Bittermark, aufgetaucht.
Foto: imago stock&people / Polizei Dortmund; Montage DER WESTEN

Dortmund. „Ist das Kunst oder kann das weg?“ müssen sich die Anwohner in Dortmund in den letzten Tagen gefragt haben. Denn an verschiedenen Orten in Dortmund standen neongelb besprühte Säulen aus Pflastersteinen, wie von Zauberhand dort platziert.

Dortmund: Steinsäulen an Gedenkstätten

Die erste Stele wurde neben einer Gedenkstätte an der Mallinckrodtstraße in Dortmund entdeckt und von einem Zeugen an die Polizei Dortmund gemeldet. Die sicherte Spuren, ließ das Objekt entfernen.

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Auch an der Gedenkstätte Bittermark wurde eine Steinsäule abgestellt, versehen mit einem Hinweis-Zettel.

Dortmund: Wer steckt hinter den mysteriösen Säulen?

Laut dem orangenen Zettel handelt es sich um die Kunstaktion einer Gruppe, die an die Opfer des NS-Regimes erinnern und gleichzeitig warnen möchte.

„Dem allgemeinen Rechtsruck in Deutschland (...) möchten wir an 12 Orten mit der Collaboration entgegen wirken“, steht beispielsweise in Großbuchstaben auf dem Zettel. Und: „Das Geschehene darf niemals vergessen werden.“

Offenbar gibt es neben den Standorten in Dortmund weitere Säulen in Hagen und Köln, so die Polizei Dortmund.

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Die unbekannten Aktivisten schreiben außerdem, dass die Stelen bereits am 27. Januar in einer 10-stündigen Aktion aufgestellt worden sind.

Der Verdacht der Volksverhetzung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener erhärtete sich nicht – im Gegenteil, verfolgt die Kunstgruppe mit den neongelben Säulen ein wirklich wichtiges Ziel.

 
 

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