Dortmund

Dortmund: Polizei nimmt Mann auf Querdenker-Demo fest – dann stellt sich heraus: Er ist kein Unbekannter!

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Dortmund. In Dortmund wurde ein Mann auf einer Querdenker-Demo festgenommen. Einen Tag später stellt sich heraus: Er ist kein Unbekannter!

Eigentlich liefen die Querdenker-Versammlungen am Montagabend in Dortmund und Lünen laut der Polizei relativ störungsfrei ab. Doch ein 34-Jähriger tanzte mächtig aus der Reihe.

Dortmund: Mann wird auf Querdenker-Demo festgenommen, einen Tag später kommt DAS raus

Der Dortmunder nahm ohne einen Mund-Nasen-Schutz an der Demonstration teil. Daraufhin wurde er von der Polizei angesprochen. Er versuchte sich von der Kontrolle zu entziehen. Auch die Angaben seiner Personalien verweigerte der Mann.

Doch das war noch nicht alles: Bei der anschließenden Durchsuchung leistete der 34-Jährige Widerstand. Gebracht hat es ihm nichts, denn die Polizei fand ein Messer, eine Rasierklinge, Pfefferspray und Betäubungsmittel.

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Ein paar Fakten über die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Dortmund: Festgenommener ist nicht unbekannt

Und wie jetzt ein Tag später herauskommt, ist der Mann kein Unbekannter! Der 34-Jährige ist in der Vergangenheit polizeilich mit rechtem Gedankengut aufgefallen.

Eine Zugehörigkeit zur organisierten rechten Szene ist nach aktuellen Erkenntnissen aber nicht gegeben. Personen der rechten Szene waren bei der Demo allerdings trotzdem in einer kleinen Zahl anwesend.

Dortmund: 34-Jähriger mit rechtem Gedankengut bereits in Erscheinung getreten

Die Polizei brachten den Mann in Gewahrsam. Auf ihn wartet jetzt ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzes sowie eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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„Dieser Vorfall zeigt wieder einmal, wie Personen mit rechtem Gedankengut die Versammlungen gegen die Corona-Regeln zu ihrem Forum machen. Der Appell der Dortmunder Polizei an die friedlichen Versammlungsteilnehmer bleibt bestehen: Distanzieren Sie sich auf den Versammlungen von Verfassungsfeinden. Man kann nicht für demokratische Freiheitsrechte auf die Straße gehen, wenn man gleichgültig neben Demokratie-Feinden steht“, betont Polizeipräsident Gregor Lange. (cf)