Dortmund

Tödliche Tragödie in Dortmund: Mann (28) springt blutüberströmt vor Linienbus

Der verwirrte Mann sprang vor einen Linienbus der Dortmunder Stadtwerke. (Symbolbild)
Der verwirrte Mann sprang vor einen Linienbus der Dortmunder Stadtwerke. (Symbolbild)
Foto: Foto: Helmuth Vossgraff / FUNKE Fotoservices

Dortmund. Ein psychisch kranker Mann ist am Montagnachmittag blutüberströmt vor einen Linienbus in Dortmund gesprungen. Im Krankenhaus erlag der Mann (28) seinen Verletzungen.

Aus einem Gebüsch sei der Verwirrte vor den Bus gesprungen. Nach derzeitigen Ermittlungen der Polizei muss er schon blutverschmiert aus einem Feld gerannt sein, bevor er frontal erfasst wurde. Dabei wurde er zu Boden geschleudert.

Dortmund: Nach dem Zusammenstoß stand der Mann wieder auf und lief davon

Doch der 28-Jährige rappelte sich wieder auf und setzte sich in die vordere Tür des Busses. Dann soll er wieder aufgestanden sein und rannte wieder in den Wald. Die Einsatzkräfte trafen ihn dort ganz ruhig an.

Der 28-Jährige blutete sehr stark

Sie entdeckten eine Schnittwunde an seiner Kehle und mehrere Verletzungen an den Armen. Er blutete sehr stark.

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Doch plötzlich kippte die Stimmung und der Mann verhielt sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv. Sie legten ihm Fesseln an und fixierten ihn am Boden.

Er biss zwei Polizisten, als diese ihn fixierten

Dabei biss er einer Polizistin in die Wade, einem anderen Polizisten in den Unterarm. Immer wieder soll er versucht haben, die Beamten zu beißen und zu treten.

Im Krankenhaus verstarb der Mann

Ein Notarzt versorgte den Mann vor Ort. Der verwirrte 28-Jährige verlor das Bewusstsein und musste reanimiert werden. Kurz darauf verstarb er im Krankenhaus.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Mann sich mit dem Sprung vor den Bus selbst umbringen wollte. (js)

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Das Thema wird inzwischen öffentlich diskutiert, deshalb haben wir uns in diesem besonderen Fall für die Berichterstattung entschieden.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.