Dortmund

Dortmund: Polizist privat unterwegs – er kann sich im letzten Moment retten

In Dortmund gab es ein illegales Autorennen. Ein Polizist, der privat unterwegs war, wurde dabei beinah verletzt. Wenig später stellte die Polizei einen der Fahrer. (Symbolbild)
In Dortmund gab es ein illegales Autorennen. Ein Polizist, der privat unterwegs war, wurde dabei beinah verletzt. Wenig später stellte die Polizei einen der Fahrer. (Symbolbild)
Foto: imago images / Tim Oelbermann

Dortmund. Das war mal richtig knapp. Für einen Polizisten hätte ein privater Spaziergang in der Nacht auf Montag beinah ein übles Ende genommen.

Im letzten Moment konnte sich der Mann mit einem beherzten Sprung retten. Er wurde zuvor Zeuge eines Problems, das seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Dortmund stark zugenommen hat.

Dortmund: Polizist beinah bei illegalem Autorennen erfasst

Bereits am Wochenende gab es in Dortmund große Aufregung wegen eines illegalen Treffs der Raser- und Tuner-Szene. Auch wenn es zwischen beiden Gruppen Unterschiede gibt, teilen sie die Faszination Auto. Raser sorgen dabei jedoch immer wieder für gefährliche Szenen.

Das musste nun auch ein Polizist, der privat unterwegs war, am eigenen Leib erfahren. Gegen kurz nach 0 Uhr wurde er als Fußgänger Zeuge eines illegalen Rennens auf einem Supermarkt-Parkplatz an der Rheinischen Straße. Plötzlich rasten die beiden Autos mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zu.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • ist nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Der Fahrer eines Fords musste eine Vollbremsung machen, um eine Kollision zu verhindern. Der letzte Ausweg für den Polizisten in zivil: ein beherzter Sprung zur Seite.

Polizei setzt 19-jährigen Raser fest

Danach traten beide Fahrer wieder kräftig aufs Gaspedal. Doch zumindest für einen von ihnen endete die Fahrt bereits nach kurzer Zeit.

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Denn der Polizist hatte das Nummernschild des in Hamm zugelassenen Autos erkannt, welches zur Vollbremsung gezwungen worden war. Es wurde auf dem Hohen Wall gestoppt.

Die Polizei stellte den Wagen, den Führerschien des 19-jährigen Fahrers sowie zwei Mobiltelefone sicher. Gegen ihn wird wegen der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (dav)

 
 

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