Dortmund: Polizei warnt vor neuer Enkeltrick-Masche! „Geht um Leben und Tod“

Die Polizei in Dortmund warnt vor einer neuen Masche bei den sogenannten Enkel-Tricks. (Symbolbild)
Die Polizei in Dortmund warnt vor einer neuen Masche bei den sogenannten Enkel-Tricks. (Symbolbild)
Foto: imago images / Sven Ellger

Betrüger werden immer skrupelloser – davor warnte die Polizei Dortmund. Sie identifizierte in den vergangenen Tagen eine neue Masche des sogenannten Enkeltricks.

Der Trend, den die Beamten aus Dortmund erkennen, ist dabei alarmierend. Die Betrüger lassen sich offenbar immer heftigere Geschichten einfallen, um ältere Menschen unter Druck zu setzen und auszunehmen. Inzwischen gehe es „wortwörtlich um Leben oder Tod“.

So entsteht ein Phantombild
So entsteht ein Phantombild

Dortmund: Trickbetrüger mit immer heftigeren Geschichten

Immer wieder werden ältere Menschen zu Zielen von Betrügern. Sie geben sich als falsche Polizisten oder Familienangehörige aus, um Geld, Schmuck oder andere Wertsachen zu erbeuten. Die gängigsten Begründungen sind finanzielle Schwierigkeiten oder angebliche Raubüberfälle in der Nachbarschaft.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Ullrich Sierau (SPD)

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Regelmäßig warnt die Polizei deswegen, niemals fremden Menschen Geld zu überreichen. Die Beamten haben nun neue Vorgehensweisen der Betrüger identifiziert. Die werden immer dreister und haarsträubender.

Konkret geht es um zwei Fälle vom 4. und 7. September. Zunächst war eine Dortmunder Seniorin völlig aufgelöst von einer Frau angerufen worden. Im Hintergrund hörte sie noch ein Kind weinen. Die Frau am Telefon gab an, die Tochter der Seniorin zu sein. Dann folgte die Horror-Story.

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Die Betrügerin gab an, dass sie eine dreifache Mutter auf dem Rad überfahren und getötet habe. Jetzt müsse sie bei der Polizei eine Kaution hinterlegen. Im direkten Anschluss wurde das Telefonat an eine falsche Kriminalbeamtin weitergereicht, die 50.000 Euro als Kaution forderte. Glücklicherweise reagierte die Seniorin goldrichtig und rief ihre Tochter an. Sie ließ den Schwindel auffliegen. Weniger glücklich lief es für eine weitere Seniorin aus Dortmund.

Seniorin aus Dortmund verliert 16.000 Euro

Am 7. September hatte sie ihren angeblichen Enkelsohn in der Leitung. Er gab an, als Patient in einem Krankenhaus zu liegen. Für ein lebensnotwendiges Serum müsse er 30.000 Euro zahlen. Unter Tränen setzte der Betrüger der Seniorin immer weiter unter Druck – bis sie schließlich nachgab. Ein fataler Fehler.

Ein Unbekannter holte wenig später bei der Dortmunder Seniorin 16.000 Euro ab. Die Chance, dass die Frau das Geld noch einmal wiedersieht, ist gering.

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Beide Fälle nahm die Polizei Dortmund zum Anlass um noch einmal zu betonen: „Seien sie grundsätzlich skeptisch am Telefon, wenn es um Geldzahlungen geht. Legen Sie auf und rufen sie die echten Verwandten an! Bitte informieren und sensibilisieren Sie ältere Menschen in ihrem Umfeld!“ (dav)

 
 

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