Dortmund

Dortmund: Polizei stellt sich auf Brücke – beim Blick auf die Straße trauen die Beamten ihren Augen kaum

Die Polizei Dortmund hat Verkehrssünder mit einem Trick überführt.
Die Polizei Dortmund hat Verkehrssünder mit einem Trick überführt.
Foto: Patrick Pleul /Dpa & Polizei

Dortmund. Die Polizei Dortmund ist Verkehrssündern mit einem cleveren Trick auf die Schliche gekommen. Unter anderem positionierten die Beamten sich am Montag auf einer Brücke am Westfalendamm in Dortmund.

Von dort aus beobachten die Einsatzkräfte den Verkehr und stellten zahlreiche Verstöße auf. Sie hätten fatale Folgen haben können!

Polizei Dortmund erwischen Verkehrssünder mit Trick

So fielen den Polizisten insgesamt neun Autofahrer auf, die bei voller Fahrt ihr Handy starrten. Und das mit teilweise sehr geringem Abstand zum Vordermann.

Wie gefährlich das Verhalten ist, betont ein Sprecher der Polizei Dortmund: „Wer den Blick bei 50 km/h für nur zwei Sekunden von der Straße abwendet, legt fast 30 Meter im Blindflug zurück!“ Die Polizei sicherte die Verstöße per Foto. Die Autofahrer erwartet nun in den nächsten Wochen Post.

Zeitgleich waren noch weitere Beamte im Stadtgebiet und in Lünen unterwegs. Bei einem Einsatz sollten sie ihren Augen kaum trauen.

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Beamte stoppen Autofahrer – und trauen ihren Augen nicht

So fiel Polizisten auf der Borker Straße in Lünen ein zu schnelles Auto auf. Darin ein Paar mit drei Kindern. Das Auto war nach Abzug der Toleranz neun km/h zu schnell. Nichts, was die Beamten nicht schon gesehen hätten.

Beim Anblick ins Innere des Wagens, waren die Einsatzkräfte jedoch schockiert. Zwar waren alle Kinder, eines war erst wenige Wochen alt, in einem Kindersitz oder einer Babyschale platziert. Doch angeschnallt war keiner der Sitze! Das unverantwortliche Verhalten der Eltern wird ein Nachspiel haben.

Mehr als 100 Verstöße in kurzer Zeit

Insgesamt war die Polizei am Montag an drei verschiedenen Stellen in Dortmund und Lünen im Einsatz. Dabei ahndeten sie mehr als 100 Verstöße. Darunter 71 wegen überhöhter Geschwindigkeit, 20 Verstöße im Zusammenhang mit der Umweltplakettenpflicht, neun wegen unerlaubter Handy-Nutzung.

In die Kategorie Sonstiges fiel außerdem ein Verstoß gegen das Waffengesetz und eine Drogen-Fahrt. (ak)

 
 

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