Dortmund

Dortmund: Neue Maßnahme im Kampf gegen Raser – „Muss aufhören“

Am Wochenende hat die Polizei einen Großeinsatz gegen Raser in Dortmund durchgeführt. 280 getunte Fahrzeute und knapp 450 Personen sind kontrolliert worden.
Am Wochenende hat die Polizei einen Großeinsatz gegen Raser in Dortmund durchgeführt. 280 getunte Fahrzeute und knapp 450 Personen sind kontrolliert worden.
Foto: Polizei Dortmund/dpa

Dortmund. JETZT wird endlich durchgegriffen!

In Dortmund entwickeln sich Raser so langsam zur Plage. Vor allem der Wallring ist bei den egoistischen und äußerst gefährlichen Fahrern beliebt, dort erlauben sie sich Kurzstreckenrennen, aber auch waghalsige Überholmanöver, die andere Autofahrer gefährden. Doch künftig könnte es für sie richtig teuer werden, denn: Die Stadt Dortmund setzt auf eine neue Maßnahme gegen Raser!

Dortmund: Neue Maßnahme im Kampf gegen Raser

Erst in der Nacht zu Donnerstag haben Polizisten auf dem Wall rund 50 Fahrzeuge mit augenscheinlichem Bezug zur illegalen Raser- und Tuning-Szene festgestellt. Anwohner aus dem Bereich am Schwanenwall haben sechs Ruhestörungen gemeldet.

Die Polizisten haben durchgegriffen: Insgesamt sind elf Verwarngelder wegen unnützen Hin- und Herfahrens, drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung, eine weitere wegen des Überfahrens einer roten Ampel sowie 19 Platzverweise ausgesprochen worden.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Die Polizei hat bereits angekündigt, dass auch zukünftig der Bereich rund um den Wallring ins nähere Blickfeld genommen wird und konsequent gegen Störer, Raser und Poser vorgegangen werden soll.

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Oberbürgermeister Westphal: „Muss aufhören!“

Darauf setzt auch der Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal (53, SPD). Der OB hat auf Facebook ein Foto von sich auf dem Wall gepostet – neben einem Tempo 30-Schild ab 21 Uhr. Westphal: „Die Raserei auf unserem Wall muss aufhören. Wir verstärken unsere Maßnahmen zum Schutz der Anwohner. Tempo 30 ab 21 Uhr und mobile Blitzer auf dem ganzen Wall!“

Gerade die mobilen Blitzer, die immer wieder an anderen Stellen am Wall stehen können, könnte so für empfindliche Bußgelder bis hin zu Fahrverboten führen. Die Dortmunder feiern unter Westphals Beitrag die Maßnahme. Hier eine Auswahl an Kommentaren:

  • „Top Maßnahme! War lange überfällig.“
  • „Eine Maßnahme, die schnell eingerichtet und sicherlich hilfreich ist, gut gemacht!“
  • „Warum erst jetzt?“

Letztlich bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen wirklich konsequent durchgezogen werden – und sie sich am Ende nicht nur als laues Lüftchen herausstellen.

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Covid-19 hat die Welt noch immer Griff, nach dem ersten Lockdown im März 2020 befindet sich Deutschland jetzt, im Winter 2021, einmal mehr im Lockdown. Zahlreiche Geschäfte sind geschlossen, allen voran Friseure haben seit dem 16. Dezember ihre Läden dicht machen müssen. Und das birgt Sprengstoff, denn: Den Friseuren beispielsweise in Dortmund fehlen aktuell nicht nur Einnahmen aufgrund des Arbeitsverbots. Sie müssen auch noch mit Kunden klar kommen, die unverschämte Vorschläge unterbreiten! Hier erfährst du alle Details! (mg)