Dortmund

Dortmund: Nach geheimen Hinweisen – schwer bewaffnete Polizisten gesichtet

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Dortmund. Maschinenpistolen, schusssichere Westen und zahlreiche Mannschaftswagen. Eine ungewöhnlich hohe Präsenz der Polizei hat am Montag (30. Mai) für Aufregung in Dortmund gesorgt.

Die Polizei Dortmund bestätigte den Großeinsatz in der Innenstadt und in der Nordstadt gegenüber DER WESTEN. Es hatte zuvor anonyme Hinweise gegeben.

Dortmund: Schwer bewaffnete Polizisten im Zentrum – das steckt dahinter

Zuerst hatten die „Ruhrnachrichten“ von der ungewöhnlich hohen Anzahl schwer bewaffneter Polizisten berichtet. Diese hatten sich gegen 18.15 Uhr im Bereich der U-Bahn-Station Kampstraße positioniert.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • Wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • Hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • Nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • Der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • Weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Aber auch in der Nordstadt und am Dortmunder U hatte die Polizei Kräfte gebündelt. Ein Sprecher der Polizei Dortmund teilte mit, dass Anrufer vor der Eskalation eines Streits konkret für diesen Abend gewarnt hatten.

Streit verfeindeter Gruppen – Polizei Dortmund verhindert Eskalation

„Es gab anonyme Hinweise auf eine größere Auseinandersetzung zwischen zwei konkurrierenden Gruppen“, erklärte der Polizeisprecher. Die „Ruhrnachrichten“ sprechen von zwei verfeindeten Familien aus der Nordstadt. Das wollte die Polizei gegenüber DER WESTEN am Dienstagmorgen nicht bestätigen.

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Die Beamten hätten sich jedoch auf alle Eventualitäten vorbereitet. Die Präsenz der Einsatzkräfte sollte ihre Wirkung nicht verfehlen. Die Auseinandersetzung fand schließlich nicht statt.

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Weitere Meldungen aus Dortmund:

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Welche weiteren Maßnahmen die Beamten nach den anonymen Warnungen treffen werden, möchte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich machen. (ak)