Dortmund: Polizei räumt Möllerbrücke mit 250 Menschen – dann fliegen Flaschen und Steine

Die Paten von Rhein und Ruhr: Die Mafia in NRW - die Helfer der Ndrangheta

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Die Ndrangheta operierte in NRW mit mutmaßlichen Helfern. Die Ermittler hatten letztlich sogar einen heiklen Verdacht. Wurde sogar die Polizei infiltriert?

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Harter Einsatz für die Polizei in Dortmund!

Mit 250 Menschen hatten die Beamten aus Dortmund zu tun!

Dortmund: 250 Menschen sorgen für erhebliche Ruhestörung

Der Vorfall ereignete sich am frühen Freitagabend, 17. September. Gegen Mitternacht gingen via Notruf zahlreiche Beschwerden von Zeugen ein, schreibt die Polizei. Es ging um heftige Ruhestörungen im Bereich der Möllerbrücke. Vor Ort sah sich die Polizei mit einer Gruppe von 250 Menschen konfrontiert.

Die Gruppe wurde umgehend aggressiv, als die Beamten eintrafen. Aus der Menge heraus wurden die Polizisten mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Daher riefen die Kräfte weitere Unterstützung herbei – erst dann konnte die Brücke geräumt werden.

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Doch die Lage beruhigte sich keineswegs: Die Polizisten wurden weiter attackiert. Rund 100 Menschen blieben nach der Räumung auf der Brücke, 60 bis 80 von ihnen griffen die Einsatzkräfte erneut an. Die Beamten mussten zu Pfefferspray und Schlagstöcken greifen.

Dortmund: Sachbeschädigungen kommen oben auf

Zusätzlich zu den Attacken und Beleidigungen der Beamten kam es auch im Umfeld zu mehreren Sachbeschädigungen. Die Tatverdächtigen zündeten Mülltonnen an und beschädigten Streifenwagen.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Verletzte waren aber unter der Polizei nicht zu beklagen.

Die Ermittlungen laufen jetzt wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

Um ähnliche Ausschreitungen zu vermeiden, möchte die Polizei einen stärkeren Fokus auf den Bereich um die Möllerbrücke legen.