Dortmund

Dortmund: Polizei mit bitterer Raserbilanz auf den Pott-Autobahnen – ein Autofahrer übertrifft alle

46 Einsatzkräfte der Polizei Dortmund kontrollierten auf drei Autobahnen. (Symbolbild)
46 Einsatzkräfte der Polizei Dortmund kontrollierten auf drei Autobahnen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Christian Grube

Dortmund. Die Polizei Dortmund hatte am Sonntag ordentlich zu tun. Sie kontrollierte auf den Autobahnen die Geschwindigkeit von 107 Fahrzeugen. Die Beamten aus Dortmund sind alles andere als begeistert, doch ein Fahrer schoss den Vogel richtig ab.

Eine traurige Bilanz, so formuliert die Polizei Dortmund ihren Bericht für eine Kontrollaktion auf Abschnitten der A1, A44 und A46. Vor Ort waren 46 Einsatzkräfte, die zwischen 10 und 17 Uhr Raser aus dem Verkehr zogen.

Polizei Dortmund: Traurige Bilanz

Auch getunte Autos wurden gezielt beobachtet. Das Traurige: Bei 107 kontrollierten Fahrzeugen, erteilte die Polizei Dortmund 51 Fahrverbote. Fast die Hälfte war viel zu schnell unterwegs. 28 der Raser waren Motorräder.

Neben den Fahrverboten verteilten die Männer aus Dortmund 72 Knollen wegen Ordnungswidrigkeiten. Drei Verwarngelder wurden verhangen. Dabei kontrollierten sie insgesamt 123 Personen.

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Diese Strafen drohen bei erhöhter Geschwindigkeit außerorts:

  • bis 10 km/h: 20 Euro
  • 11 - 15 km/h: 40 Euro
  • 16 - 20 km/h: 60 Euro
  • 21 - 25 km/h: 70 Euro, 1 Punkt
  • 26 - 30 km/h: 80 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 - 40 km/h: 120 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 - 50 km/h: 160 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51 - 60 km/h: 240 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 61 - 70 km/h: 440 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h: 600 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

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Doch ein Mann (50) aus Schwelm schoss den Vogel wirklich ab. Auf der A44 Richtung Bochum, in Höhe der Anschlussstelle Witten-Zentrum, durfte er lediglich 80 fahren. Der Mann raste mit 186 Stundenkilometern auf der Autobahn!

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Dortmund: Mann muss zum „Idiotentest“

Ende vom Lied: Er darf sich über ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro plus Gebühren freuen. Außerdem schickte die Polizei Dortmund einen Bericht zur Überprüfung der charakterlichen Eignung des Fahrers – dem „Idiotentest“ – an das zuständige Straßenverkehrsamt.

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Aus dem Verkehr zog die Polizei Dortmund ebenfalls einen 24-Jährigen aus der Eifel. Er war auf der A46 Richtung Brilon unterwegs. Die Beamten hielten ihn am Ausbauende Olsberg an.

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Grund: Sein Wagen – inklusive Motor und Fahrwerk – war komplett für den Rennsport umgemodelt worden. Das Auto soll von Experten begutachtet werden. So lange muss er wohl auf ein herkömmliches Auto umsteigen. (ldi)

 
 

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