Dortmund

Dortmund: Polizei-Einsatz! Menschen blockieren zur Rush Hour wichtige Verkehrsachse – aus diesem Grund

In Dortmund blockierten 50 Menschen eine Kreuzung und legten den Verkehr lahm.
In Dortmund blockierten 50 Menschen eine Kreuzung und legten den Verkehr lahm.
Foto: imago images / Oliver Schaper

Dortmund. Großeinsatz in Dortmund! 50 Menschen machten es sich spontan auf der Straße gemütlich und das mitten zur Rush Hour. Sie besetzten eine Straße und riefen somit die Polizei Dortmund auf den Plan. Doch nicht ohne Grund.

Am Mittwochnachmittag gegen 16.45 Uhr versammelten sich die Menschen an der Kreuzung Südwall/Ruhrallee in Dortmund.

Dortmund: Das will die Gruppe erreichen

Dabei handelte es sich um die Gruppe „Extinction Rebellion“ aus Dortmund, die dort eine Demo veranstaltete. Doch die war nicht angemeldet. Deswegen rückte die Polizei kurzerhand an. Die Polizei musste den Verkehr vor Ort umleiten, es gab kein Durchkommen mehr.

Bei der Gruppe handelt es sich um Klimaktivisten. Mit Plakaten und einem aufgestellten Gerüst forderten sie zum Handeln auf.

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Das ist Extinction Rebellion:

  • Extinction Rebellion bedeutet Rebellion gegen das Aussterben
  • Es handelt sich um eine Umweltschutzbewegung
  • Sie protestieren gegen das Massenaussterben von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen
  • Auch protestieren sie gegen die Klimakrise
  • Sie wollen, dass Politiker handeln
  • In England entstand die Gruppierung 2018
  • Die Gruppe soll es in 67 Ländern und 1141 Orten geben
  • In Deutschland soll es 130 Gruppen geben, in Dortmund inklusive
  • Die Aktivisten setzen bei ihren Demos auf Blockaden

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Diese Forderungen stellt die Gruppe aus Dortmund an die Politik:

Dort heißt es: „Wir machen mit dieser Aktion des gewaltfreien, zivilen Ungehorsams auf die Klimakrise und das fehlende politische Handeln aufmerksam.“

Auf ihrer Twitterseite beschreibt sich die Gruppe als „radikaler und friedlicher Aufstand gegen das Aussterben.“

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Dortmund: Polizei greift ein

Radikal wurde es auch im späteren Verlauf des Abends. Laut Polizei zeigte sich die Gruppe unkooperativ. Mehrere Stunden beobachteten die Beamten aus Dortmund die Situation, bis sie eingriffen.

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Gegen 20.40 Uhr trug die Polizei 21 Personen schlussendlich einfach weg. Sie weigerten sich die Kreuzung selbst zu verlassen. Vier weitere Aktivisten wurden mit Unterstützung der Feuerwehr von dem Gerüst geholt.

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Die hatten sich sogar dort festgekettet. Die Polizei Dortmund schrieb anschließend Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. (ldi)

 
 

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