Dortmund

Wut im Dortmunder Westfalenpark: 100.000 Pokemon-Jäger kämpfen bei Safari mit der Technik

Rund 100.000 Jäger kamen zur „Pokemon Go Safari Zone Dortmund“. (Symbolfoto)
Rund 100.000 Jäger kamen zur „Pokemon Go Safari Zone Dortmund“. (Symbolfoto)
Foto: Rodrigo Reyes Marin / imago/AFLO
  • Am Wochenende stieg die „Pokemon Go Safari Zone Dortmund“
  • Doch im Westfalenpark kehrte schnell Ernüchterung ein
  • Internet und Pokemon-Go-App gingen früh in die Knie

Dortmund. Sie kamen perfekt gerüstet aus ganz Europa: Rund 100.000 Pokemon-Jäger versammelten sich am Wochenende mit Smartphone, Zweit-Smartphone, Powerbank und Schnittchen in Dortmund.

Der Spiele-Entwickler Niantic hatte zur „Pokemon Go Safari Zone Dortmund“ in den Westfalenpark geladen. Durch den Mega-Ansturm war jedoch nicht nur der Park, sondern nahezu die gesamte Innenstadt mit Pokemon-Trainern gefüllt.

Pokemon Go Safari Zone Dortmund: Internet-Ärger nach wenigen Stunden

Hotels waren seit Wochen ausgebucht, alle waren heiß auf die Jagd nach seltenen Pokemon – und dann rauschte nach wenigen Minuten die Technik ab.

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Bereits um 6 Uhr morgens hatte sich eine ellenlange Schlange am Eingang zum Westfalenpark gebildet – und schon 45 Minuten nach dem Start der Safari war das Mobilfunknetz überlastet. Tausende Spieler konnten sich nicht mehr einloggen, auch das WLAN an den Teamlounges schaffte keine ausreichende Abhilfe.

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Als eineinhalb Stunden nach dem Startschuss auch noch die „Pokemon Go“-App in die Knie ging, rollten Tränen der Wut und Enttäuschung.

Mindestens 50.000 Pokémon Go Spieler im Westfalenpark. Seit 9 Uhr hier und effektiv 5 Minuten gespielt. Mobilfunk trotz mobiler Sendemasten komplett zusammengebrochen. Angereiste aus ganz Europa. Willkommen im digitalen Deutschland“, schrieb Twitter-Nutzer Marcel Petzold am Samstagnachmittag sauer.

Nutzer Franky beschwerte sich nahezu zur gleichen Zeit: „Wer Rauch im Park benutzt hat. Kann sich nicht mehr einloggen. Selbst außerhalb von Dortmund kein Login mehr möglich. Danke Niantic. Hatten ja keine weite Anreise. Standen ja nicht ewig an etc.“

Pokemon Go Safari Zone Dortmund: Entwickler Niantic entschuldigt sich

Erst am späteren Nachmittag waren die Probleme behoben und alle Angereisten konnten sich der Pokemon-Jagd widmen. Auch am Sonntag verlief die „Pokemon Go Safari Zone Dortmund“ weitestgehend störungsfrei.

Noch am Samstagabend entschuldigte sich Niantic und kündigte eine Entschädigung für die technischen Probleme an: „Wir kündigen hiermit an, dass es im Lauf der kommenden Woche ein europaweites Event geben wird als Entschädigung für die Nutzer, die heute von den Problemen betroffen waren“, teilte der Entwickler über den Twitter-Account „Pokemon Go“ mit.

Was für ein Event Niantic genau plant, ist noch unbekannt.

 
 

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