Dortmund: Ehepaar kauft altes Haus – darin macht es einen schockierenden Fund

In Dortmund hat ein Paar einen schlimmen Fund nach einem Hauskauf gemacht. (Symbolbild)
In Dortmund hat ein Paar einen schlimmen Fund nach einem Hauskauf gemacht. (Symbolbild)
Foto: imago images/Rüdiger Wölk

Vor knapp 25 Jahren erfüllte sich ein Ehepaar aus Dortmund den Traum vom Eigenheim. Die zwei kauften ein altes Fachwerkhaus im Stadtteil Lanstrop. Im Inneren machten die beiden damals einen schockierenden Fund, als sie sahen, was die Vorbesitzer alles zurückgelassen hatten.

Heute erzählt die neue Besitzerin aus Dortmund den „Ruhr Nachrichten“ davon: „Das Haus war voll mit Nazi-Kram“.

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Nahezu alles hatten die Vorbesitzer in dem Fachwerkhaus zurückgelassen: Möbel, Küchengeräte, Kleider – dazu eingelegtes Gemüse und Marmelade aus den 1960er und 70er Jahren.

Dortmund: Haus voller Nazi-Kram

Das Esszimmer war so vollgestellt, das man es nur seitlich betreten konnte. Als „eine einzige Schatztruhe“ bezeichnete die Neu-Besitzerin die Immobilie. Der Keller wurde nach dem Kauf als „Frankensteins Vorratskammer“ bezeichnet. Flaschen mit verschimmeltem Inhalt standen herum.

Doch noch schockierender waren wohl die überall herumfliegenden Nazi-Reliquien. Geschirr, alte Doktortaschen, sogar altes Verbandsmaterial – alles voll mit Hakenkreuzen. Die neuen Besitzer entsorgten nach dem Kauf 1995 alles, was aus der Zeit von 1933 bis 1945 übrig geblieben ist, direkt im Müll.

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In dem Nazi-Haus hätten zuletzt zwei Frauen gelebt, die sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und völlig isoliert hätten, erklärten die Besitzer gegenüber den „Ruhr Nachrichten“.

Nicht nur die Nazi-Relikte waren aus einer längst vergangenen Zeit: Die Vorbesitzerinnen heizten mit dem Holzofen und mussten Wasser mit dem Badeofen aufwärmen. Steckdosen, Warmwasseranschluss, Heizung: Fehlanzeige.

Die neuen Besitzer aus Dortmund haben die Immobilie vollständig renoviert innerhalb von sechs Monaten wieder bewohnbar gemacht. (jg)

 
 

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