Dortmund

Dortmund: Brutaler Hammerangriff in Drogen-Hilfsreinrichtung – wütender Mob geht auf Polizei los

In Dortmund wurde eine Frau mit einem Hammer schwer verletzt. (Symbolfoto)
In Dortmund wurde eine Frau mit einem Hammer schwer verletzt. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Westend61
  • Im Cafe Kick ist ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert
  • Die Lebensgefährtin eines der Streithähne wurde schwer verletzt
  • Als die Polizei eintraf, geriet die Lage außer Kontrolle

Dortmund. In Dortmund ist es am Freitag in der Drogenhilfe-Einrichtung „Café Kick“ zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Bei dieser waren am Ende mehr als 80 Personen beteiligt.

Auslöser war ein Streit zwischen zwei Café-Besuchern, bei welchem im weiteren Verlauf eine 34 Jahre alte Frau aus Dortmund schwere Verletzungen davon trug.

Dortmund: Frau wird mit Hammer schwer verletzt

Die Polizei erhielt am Freitag gegen 11.15 Uhr die Meldung, dass es in der Hilfseinrichtung in der Straße Eisenmarkt zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein soll.

Vor Ort war zwischen einem 41- und einem 48-Jährigen ein Streit ausgebrochen. Als die Lebensgefährtin (34) des 48-Jährigen dazwischen ging, schlug der 41 Jahre alte Mann aus Waltrop mit einem Hammer massiv auf die Frau ein.

Der Abtransport des Angreifers stellte sich als schwierig heraus

Sie erlitt dadurch schwere Verletzungen. Die eintreffenden Polizisten konnten den Angreifer noch im Café Kick festnehmen.

Als sie ihn jedoch zum Abtransport in den Streifenwagen bringen wollten, ging plötzlich der 48-Jährige auf die Beamten los. Er beleidigte und bedrohte sie und griff schließlich sogar an.

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80 Besucher gegen die Polizei

Um weitere Straftaten zu verhindern wurde er gefesselt und in Gewahrsam genommen. Das brachte allerdings etwa 80 Besucher der Einrichtung gegen die Beamten auf.

Sie bedrängten und beleidigten die Dortmunder Polizisten und versuchten ihr weiteres Vorgehen zu be- und verhindern.

Gegen beide Streithähne wird nun ermittelt

Nur mit der Hilfe der eintreffenden Unterstützung gelang es der Polizei, die aggressive Gruppe zurückzudrängen und beide Verdächtige ins nächste Polizeipräsidium zu bringen.

Gegen den Waltroper wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, gegen den 48-Jährigen wegen Widerstand gegen und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Während des Einsatzes wurde ein Polizist leicht verletzt, konnte aber im Dienst bleiben. (db)

 
 

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