Dortmund: Straßenbahn-Unglück in Nordstadt – Jugendlicher (16) ums Leben gekommen

In Dortmund ist es am Donnerstag zu einem schweren Unfall gekommen.
In Dortmund ist es am Donnerstag zu einem schweren Unfall gekommen.
Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund steht unter Schock!

Am späten Donnerstagnachmittag ist es in Dortmund zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn gekommen. Ein Jugendlicher wurde dabei laut Polizei von der Straßenbahn überrollt und lebensgefährlich verletzt.

Der 16-Jährige ist an seinen schweren Verletzungen verstorben.

Dortmund: Schweres Unglück mit Straßenbahn

Aus bislang ungeklärter Ursache war der laut Auskunft der Feuerwehr der Teenager von der Straßenbahn der Linie U49 erfasst und überfahren worden. Der Unfall hat sich zwischen den beiden Straßenbahn-Haltestellen Hafen und Schützenstraße ereignet. Da er bei dem Unfall unter dem Schienenfahrzeug eingeklemmt wurde, mussten die Rettungskräfte zunächst die Straßenbahn bewegen. Ein echter Kraftakt.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • hat 12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Ullrich Sierau (SPD)

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Schon da hätte eine falsche Entscheidung in dieser Situation das Ende für das Leben des Jugendlichen bedeuten können. Über 30 Einsatzkräfte waren am Unglücksort, penibel bereitete die Feuerwehr die Bergungsmaßnahmen vor. Noch während der Verunfallte unter der Straßenbahn eingeklemmt war, begannen einzelne Helfer zudem bereits mit seiner Versorgung.

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Die Feuerwehr sicherte anschließend die Straßenbahn gegen mögliches Wegrollen und trennte den Stromabnehmer von der Leitung. Erst danach konnte der Wagen der Bahn mit Hilfe von hydraulischem Werkzeug vorsichtig angehoben werden. Nachdem die Helfer das Unfallopfer geborgen hatten, wurde er unmittelbar in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Laut Auskunft der Feuerwehr Dortmund wurde er dort noch am späten Donnerstagabend operiert. Vergeblich, er ist in der Nacht verstorben.

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Der Fahrer der Bahn wurde an der Einsatzstelle psychologisch betreut. Er hatte einen Schock erlitten. Die anderen Gäste in der Straßenbahn und am Bahnsteig blieben unverletzt.

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Durch den Unfall wurde auch der Feierabendverkehr in Dortmund beeinträchtigt. Da für die Bergungsarbeiten an der Mallinckrodtstraße die Gleise und die Straße voll gesperrt werden mussten, kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen. (dav)