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Dortmund: Mieter leben in bestialischen Zuständen – Ekelhaus „stinkt bestialisch“

Dortmund: Mieter leben in bestialischen Zuständen – Ekelhaus „stinkt bestialisch“

© IMAGO / Norbert Schmidt

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Dortmund. 

Von wegen „Zuhause ist es doch am Schönsten“. Die Zustände in einem Haus in Dortmund könnten eher dem Drehbuch eines Horror-Films entspringen.

Bestialischer Gestank, Müll und Ratten im Innenhof machen den Betroffenen aus Dortmund schwer zu schaffen. Gibt es für sie Hoffnung auf Besserung?

Dortmund: Mieter leben unter bestialischen Bedingungen

Die Szenen gleichen mehr einem Schrottplatz als einem Zuhause, in dem man sich wohlfühlt. Das sogenannte Ekel-Haus in der Mozartstraße (Nordstadt) ist nicht nur für die direkten Nachbarn ein Schandfleck. „Radio 91.2“ dokumentiert, wie schlimm es um die Hygiene in dem Wohnhaus steht.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als ‚Throtmanni‘)
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Müll säumt den gesamten Hof. Dazwischen machen sich Ratten auf die Suche nach Nahrung. „Es stinkt bestialisch“, erklärt eine Reporterin. Grund dafür sind die Mieter aus dem angrenzenden Haus. Sie schmeißen ihre Abfälle einfach aus dem Fenster und belästigen damit ihr Umfeld.

„Wir haben der Stadt gefühlt wöchentlich Mails, Videos und Bilder geschickt“, beklagt sich ein Anwohner. Trotzdem habe sich im Ekel-Haus nichts getan.

Dortmund: SO geht die Stadt gegen das Ekel-Haus vor

Gegenüber „Radio 91.2“ äußert die Stadt Dortmund, dass sie eine Strategie für entsprechende Fälle habe. Zuerst verschafft sich die Behörde einen Überblick darüber, wo die Problem-Häuser sind und wer darin wohnt. Daraufhin werden gezielt Fördermittel und Beratungen angeboten.

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Als letzte Konsequenz steht es der Stadt zu, die Häuser zu kaufen, was jedoch viel Bürokratie mit sich zieht. In der Zwischenzeit müssen die Menschen rund um das Ekel-Haus mit dieser Zumutung leben.

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