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Dortmund: Islamisten-Razzia! Polizei dringt während Gebet in Moschee ein – DARUM

Dortmund: Islamisten-Razzia! Polizei dringt während Gebet in Moschee ein – DARUM

Dortmund: Islamisten-Razzia! Polizei dringt während Gebet in Moschee ein – DARUM

Dortmund: Islamisten-Razzia! Polizei dringt während Gebet in Moschee ein – DARUM

Clan-Kriminalität in Deutschland: Woher kommen die Clans und wie kriminell sind sie?

Dortmund. 

Islamisten-Razzia in Dortmund!

In Dortmund gab es Donnerstagmorgen eine Razzia in einer Mosche. Wie „Bild“ berichtet, stürmten schwer bewaffnete Polizisten das Gebäude. Das bestätigte nun auch eine Polizeisprecherin gegenüber DER WESTEN.

Dortmund: Großeinsatz in der Stadt – Razzia in Moschee

Nach Ansicht der Ermittler soll der Kulturverein „Nuralislam“ („Licht des Islam“) unter anderem die Ausreisen für ISIS-Kämpfer nach Syrien bezahlt haben. Der Verein soll außerdem Kontakte zu bekannten Salafisten-Predigern und zum Abu-Walaa-Netzwerk haben. Abu Walaa ist mutmaßlich der höchste Vertreter der Terrororganisation Islamischer Staat in Deutschland.

Zu diesem Netzwerk gehört auch Boban S. Er soll sogar in Dortmund dem späteren Berliner Attentäter Anis Amri Unterschlupf gewährt haben. Der tötete bei einem Anschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt 2016 insgesamt 13 Menschen. Bei einer Polizeikontrolle Tage später wurde er in Italien selbst erschossen.

Dortmund: Razzia bei Kulturverein

Als die Beamten das Gebäude betraten, trafen sie einige Moslems bei ihrem Gebet an. Einen Haftbefehl hatten die Ermittler zwar nicht – dafür aber eine Verbotsverfügung und einen Durchsuchungsbefehl. Die Wohnungen des Imams und weiteren Vereinsmitgliedern wurden an anderen Orten in der Stadt durchsucht.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als ‚Throtmanni‘)
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Dortmund: Polizei ist auf der Suche nach Beweisen

„Es handelt sich nach unseren Erkenntnissen um einen Verein, dessen Bestreben sich gegen die freiheitliche Grundordnung richtet, auch gegen die Völkerverständigung. Und deswegen war dieser Verein nach dem Grundgesetz Artikel 9 und nach dem Vereinsrecht zu verbieten“, sagt Polizeisprecher Oliver Peiler.

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Laut „Bild“ sicherten die Einsatzkräfte Beweise und beschlagnahmten das Vereinsvermögen. So soll die Gefährlichkeit des Vereins nachgewiesen werden. (cf)