Dortmund

Dortmund: Nachbarschaftsstreit eskaliert – plötzlich fallen Schüsse

In Dortmund sind nach einem Streit Schüsse gefallen.
In Dortmund sind nach einem Streit Schüsse gefallen.
Foto: dpa

Dortmund. In Dortmund ist am Mittwochabend ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Ein Mann schoss mit einer Schreckschusswaffe auf das Fenster einer anderen Wohnung. Die Polizei nahm ihn fest.

Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Dortmund hatte gegen 22.50 Uhr die Polizei gerufen. Hintergrund waren Streitigkeiten mit einem 36-jährigen Nachbarn aus dem Haus.

Mann aus Dortmund schießt auf Fenster der Nachbarin

Als die Polizei eintraf, erzählte die Frau, dass der Nachbar sie zudem bedroht und mit einer Schreckschusswaffe in Richtung eines Fensters ihrer Wohnung geschossen habe.

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Der besagte Nachbar öffnete den Beamten daraufhin mit wenig Begeisterung seine Tür. Die Beamten betonen, dass er sich aggressiv verhalten habe.

>>> Dortmund: Anwohner melden laute Geräusche – Polizei schnappt vor Ort zwei Raser

Polizei findet mehrere Schreckschusswaffen

In seiner Wohnung fanden die Beamten insgesamt drei Schreckschusswaffen. Darüber hinaus PTB-Magazine und Reizgasdosen. Zudem fanden sie Betäubungsmittel, die sie sicherstellten.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum

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Weil der 36-Jährige, der sich zwischenzeitlich etwas beruhigt hatte, einen alkoholisierten Eindruck machte, führten die Einsatzkräfte einen freiwilligen Atemalkoholtest durch. Dieser fiel mit mehr als 1,5 Promille aus.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (fb)