Dortmund

Grausame Tat in Dortmund: Mann ersticht seine Ex – und teilt ein Foto ihrer Leiche bei Facebook

Der 31-Jährige soll seine Ex mit
Der 31-Jährige soll seine Ex mit
Foto: imago/INSADCO
  • In Dortmund ist es Ende Oktober zu einer schrecklichen Tat gekommen
  • Ein Mann erstach seine Ex wahrscheinlich vor den Augen ihres Kindes
  • Danach landet ein Foto ihrer Leiche bei Facebook

Dortmund. Es ist eine Tat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein 31-jähriger Mann soll seine ehemalige Lebensgefährtin (31) vor zwei Wochen in Dortmund nicht nur erstochen, sondern auch noch ein Foto von ihrer Leiche in Sozialen Netzwerken geteilt haben.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund geht außerdem davon aus, dass der älteste Sohn der Frau die grausame Tat mitbekommen haben könnte.

Staatsanwaltschaft wirft Tatverdächtigem Mord aus Heimtücke vor

„Der Tatverdächtige sitzt in U-Haft, gegen den Mann liegt ein Haftbefehl auf Mord aus Heimtücke vor“, bestätigt Henner Kruse von der Staatsanwaltschaft Dortmund im Gespräch mit DER WESTEN. Der mutmaßliche Täter soll aus niedrigen Beweggründen gehandelt haben. Das Motiv für den brutalen Mord soll Eifersucht gewesen sein.

Zuerst soll es zwischen dem Paar Streit gegeben haben. Der Mann soll sich dann ein Küchenmesser genommen und mehrfach auf die 31-Jährige Mutter eingestochen haben. Das Opfer starb noch in der Wohnung an ihren Verletzungen.

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„Wir können derzeit nicht ausschließen, dass der älteste Sohn etwas von der Tat mitbekommen hat“, so die Staatsanwaltschaft Dortmund. Der Mann habe nach der Tat telefonisch selbst die Polizei verständigt und in der Wohnung gewartet, bis die Beamten gekommen sind, so Staatsanwalt Kruse weiter. Der 31-Jährige habe sich kurz danach widerstandslos festnehmen lassen.

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31-Jähriger teilt Foto auf Facebook

Zuerst habe die Staatsanwaltschaft nicht bekommen, dass der 31-Jährige möglicherweise in der Wartezeit ein Foto der erstochenen Frau gemacht habe. Doch die Staatsanwaltschaft bestätigt nun, dass der mutmaßliche Täter ein solches Foto auf Facebook geteilt hat.

„Die Familie hat uns darauf aufmerksam gemacht“, so die Staatsanwaltschaft Dortmund. Nachdem die Veröffentlichung des Fotos bekannt wurde, hätten die Beamten schnell dafür gesorgt, dass das Foto wieder entfernt wurde.

Laut Bild-Zeitung soll der Täter für das Facebook-Foto sogar Reaktionen in Form von 24 Likes bekommen haben, doch dies konnte die Staatsanwaltschaft gegenüber DER WESTEN nicht bestätigen. Diese Details seien nicht Teil der Ermittlungen.

Der Täter soll das Foto der Leiche auch über Whatsapp an Familiengehörige weitergeleitet haben.

Annäherungsverbot: Mann hätte nicht in die Nähe der Wohnung der 31-Jährigen kommen dürfen

Eigentlich hätte sich der Tatverdächtige gar nicht in der Wohnung seiner Ex aufhalten dürfen. Denn gegen den mutmaßlichen Täter lag ein Rückkehrverbot vor, er durfte sich der Wohnung der 31-Jährigen nicht mehr nähern.

Die Staatsanwaltschaft geht nun aber davon aus, dass das Opfer diese Regelung Tage zuvor gelockert und den mutmaßlichen Täter in ihre Wohnung gelassen habe. „Momentan laufen die abschließenden Ermittlungen“, erklärt die Staatsanwaltschaft.

 
 

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