Dortmund

Dortmund: Mann fährt nur 10km/h zu schnell – wenig später jagt ihn die Polizei mit Hubschrauber und Spürhund

Die Polizei Dortmund setzte einen Hubschrauber bei der Jagd nach einem Fluchtauto ein. (Symbolfoto)
Die Polizei Dortmund setzte einen Hubschrauber bei der Jagd nach einem Fluchtauto ein. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Carmele/tmc-fotografie.de

Dortmund. Irre Verfolgungsjagd am Dienstagabend in Dortmund. Dabei wollte die Polizei eigentlich nur einen Autofahrer anhalten, der auf der Straße „Langenacker“ mit 10 km/h zu schnell unterwegs war.

Doch der Mann dachte nicht daran anzuhalten, wendete mitten auf der Straße und raste davon. Die Polizei jagte dem Fluchtauto von Dortmund bis nach Castrop-Rauxel hinterher, musste dabei gehörig Gas geben. Denn der Fahrer war teilweise mit 130 Sachen in Tempo-50-Zonen unterwegs! Doch das ist längst nicht alles.

Verfolgungsjagd in Dortmund: Mann sitzt in der Falle und rammt Polizeiauto

Gleich mehrere Autos wurden bei der Flucht in Mitleidenschaft gezogen. Der erste Unfall geschah auf der Straße „Auf dem Brauck“. Hier wollte der Fluchtfahrer ein Auto überholen, beschädigte dabei ein parkendes sowie das vor ihm fahrende Auto und rasierte sich dabei beide Spiegel ab.

Im Bereich der Bodelschwingher Straße fuhr sich der Fluchtwagen dann in einer Sackgasse fest. Ein Streifenwagen stellte sich quer. Doch davon ließ sich der Fahrer nicht abhalten. Er wendete und rammte das Polizeiauto ohne Rücksicht auf Verluste aus dem Weg. Der Streifenwagen konnte danach nicht mehr weiterfahren und forderte weitere Verstärkung.

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Polizei jagt Fluchtauto mit Hubschrauber und Diensthund

Bei der Fahndung nach dem Fluchtauto und seinen beiden Insassen beteiligten sich in der Folge auch Kräfte der Polizei Recklinghausen, ein Hubschrauber sowie Diensthund Aika.

Der zerstörte Wagen konnte wenig später im Bereich Bockenfelder Straße/Kupferstraße gefunden werden. Die beiden Männer hatten jedoch das Weite gesucht und vorher noch die Kennzeichen entfernt. Zeugen hatten sie dabei beobachtet und konnten den Beamten den entscheidenden Hinweis auf einen der beiden Flüchtenden geben.

Spürhund Aika schlägt an

Zuerst ging der Polizei ein 44-jähriger Dortmunder ins Netz, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Danach fanden die Beamten die Kennzeichen, die nicht zum hinterlassenen Wagen gehörten – vermutlich der Grund für die Flucht.

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Schließlich gelang es der Diensthündin Aika auch den zweiten Mann (34) aus Castrop-Rauxel aufzuspüren, der sich in einem Gebüsch versteckt hielt. Wie sich herausstellte waren beide Männer bereits bei der Polizei bekannt und wurden mit auf die Wache genommen.

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Während der Dortmunder die Wache noch in der Nacht verlassen durfte, musste der 34-Jährige wegen weiterer Ermittlungen länger bleiben. Auf beide wartet nun Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehr und des Verdachts auf Kennzeichendiebstahl.

Glücklicherweise hat sich niemand bei der wilden Verfolgungsjagd verletzt.

 
 

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