Dortmund

Dortmund: Mann (29) rast mit E-Roller durch Hauptbahnhof – als die Polizei ihn stoppt, wird er arrogant

Ein junger Mann fährt in Dortmund mit einem E-Roller durch den Hauptbahnhof. Als ihn Polizisten ansprechen reagiert er arrogant. (Symbolbild)
Ein junger Mann fährt in Dortmund mit einem E-Roller durch den Hauptbahnhof. Als ihn Polizisten ansprechen reagiert er arrogant. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hans Blossey // imago images / Ralph Peters

Dortmund. An den E-Scootern scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Für die einen ein neuer Schritt zu vielfältiger Mobilität, für die anderen gefährliche Spielzeuge, die einfach nur im Weg stehen.

Worauf sich aber alle einigen können: So wie sich ein 29-Jähriger in Dortmund auf einem E-Scooter verhalten hat, ist einfach fahrlässig und dreist.

Dortmund: Mann mit E-Scooter in Hauptbahnhof unterwegs

Am Sonntagmorgen um kurz nach Mitternacht fuhr der junge Mann durch den Hauptbahnhof in Dortmund. Er hatte offenbar zuvor einen illustren Abend in Dortmund verbracht und war entsprechend angetrunken.

+++ Dortmund: Klamotten-Riese eröffnet in Thier-Galerie – dabei existiert bereits ein Filiale in der Innenstadt +++

Zwei Dinge, die so natürlich nicht erlaubt sind. Auf E-Scootern gilt dieselbe Promillegrenze wie beim Autofahren. Auch das Fahren im Bahnhofsgebäude ist nicht erlaubt. Bundespolizisten sprechen den Mann aus Lünen an und weisen ihn auf sein Vergehen hin. Dann eskaliert die Situation komplett.

Mann mit eigener Rechtsauslegung

Denn anstatt sich einsichtig zu zeigen, kommt er mit einem ganz eigenen Rechtsverständnis um die Ecke und beginnt eine hitzige Diskussion. Er erklärt, sein Vater sei Polizist, er selbst würde Jura studieren und könne den Fall deswegen viel besser einordnen.

+++ Dortmund: Hier plant die Stadt neuen Radweg – doch dafür müssen die Autofahrer einen hohen Preis bezahlen +++

Neben einem ausschweifenden Wortgefecht wird der junge Mann jedoch auch handgreiflich. Er soll einer Mitarbeiterin der Bahn den E-Roller gegen das Bein gestoßen und sie beleidigt haben. Dabei habe er der Frau sogar mit dem Tode gedroht.

Sein Wutausbruch richtet sich anschließend auch gegen die Beamten der Polizei. Den Beamten verlieren spätestens zu diesem Zeitpunkt ihre Geduld. Wegen Beleidigung nehmen sie den 29-Jährigen schließlich mit auf die Wache.

Mann mit unüberlegtem Geständnis

Dort ergab ein Atemalkoholtest einen Promillewert von 1,3. Das ein oder andere Bier ist an dem Abend bei dem Mann also bereits geflossen.

Die Polizei überrascht er dann mit einem Geständnis, das seiner Strafanzeige einen weiteren Punkt hinzufügen soll. Er gibt an, zuvor auch im öffentlichen Straßenverkehr mit dem Roller unterwegs gewesen zu sein.

----------------------------------

• Mehr Themen:

Dortmund: Mann kommt aus Urlaub zurück – als er sein Auto sieht, platzt er vor Wut: „Selbstjustiz!“

Dortmund: Mitten in der Nacht fielen Schüsse – das steckt dahinter

• Top-News des Tages:

Hund: Pitbull rettet Kinder heldenhaft – dann passiert etwas Grausames

Michael Schumacher: Wirbel um seinen Zustand! Seine Beraterin wird deutlich: „Sehe keine Alternative“

-------------------------------------

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung eröffnet. Ob sich der Mann mit seinen angeblichen Jura-Kenntnissen da noch herausreden kann, wird sich im Laufe des Verfahrens zeigen. (dav)

 
 

EURE FAVORITEN